Ausgabe 
27.6.1969
 
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KENNEN SIE MONT AB AUR ?

Antworten;

1. Die Straßen im Neubaugebiet "Wassergraben sind be­nannt nach den Mittelgebirgen rings um den Wester­wald.

2. Die Westerwald-Touristik GmbH hat im ehemaligen Kreisheimatmuseum ein Verkehrsbüro eingerichtet.

3. Der Männergesang verein trägt den Namen "MGV Mendelssohn-Bartholdy" nach dem gleichnamigen Komponisten.

Hausmitteilung

Der Deutsche Gemeindebote begrüßt seinen neuesten Leser­kreis, welcher durch die Teilerweiterung seiner Untertitel­ausgaben in der Gemeinde Eiterfeld gegründet wurde.

Wir freuen uns, daß unsere neu hinzugekommenen Leser durch die Abonnierung des Deutschen - Gemeindeboten Zu einer aufschlußreichen Informationsquelle gegriffen haben.

Verantwortlich für den Textsatz

Frau Inge Haas -

4. Der Roßberg hieß ursprünglich "Rosenberg".

5. Die Biergasse war früher nur einseitig zur Stadtmauer hin bebaut. Daher sagte man, dort würden die Pfann­kuchen nur auf einer Seite gebacken.

HEITERER WOCHENSALAT

URTEILE IN KÜRZE

Alte Leute sollten bei Abschluß von Leibrentenverträgen mit Minderjährigen sehr vorsichtig sein. Der Bundesgerichts­hof entschied nämlich, daß ein Kaufvertrag, durch den sich ein Minderjähriger zu einer Rentenzahlung auf Lebzei­ten des Verkäufers verpflichtet, dahin auszulegen sein kann, daß bei besonders niedrigen Alter des Minderjährigen und hohem Alter des Verkäufers die Verpflichtung zur Renten­zahlung nicht länger als ein Jahr nach der Vollendung des 21. Lebensjahres fortdauern soll. (BGH - V ZR 41/65)

Der Vater eines unehelichen Kindes braucht seinen Dienst bei der Bundeswehr nicht abzuleisten, wenn er das Baby betreuen muß, weil die Mutter tagsüber arbeitet. Dies ent­schied das Verwaltungsgericht Kassel in einem einstweiligen Anordnungsverfahren gegen die Einberufung eines Studenten zur Bundeswehr. Er hat sein Studium so eingerichtet, daß er sich in der Abwesenheit der Mutter um das Kind zu kümmern vermag. In diesem Falle wird das eheliche dem unehelichen Kind gleichgestellt. (VG Kassel - IV H 69/69)

Schweineställe dürfen in einem Stadtzentrum, das zum überwiegenden Teil Wohn- und Geschäftsgebiet ist, nicht neu errichtet werden. Nach einem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel beeinträchtigen der Ge­ruch und der Lärm, den die Tiere verursachen, die In­teressen der Nachbarschaft. (Hess. Verwaltungsgerichtshof - IV OE 38/68)

IN EIGENER SACHE Wichtiger Hinweis

Sehr geehrter Leser,

am 1. Juli 1969 beginnt das neue Bezugsvierteljahr. Wir haben unseren Austrägern bereits Bezugsgeld-Quittungen übersandt. Halten Sie daher bitte den Betrag von DM 2,40 bereit, wenn unser Austräger in den nächsten Tagen bei Ihnen vorspricht, um diesen Betrag auch bei Ihnen zu kassieren.

Sie haben damit den Gemeindeboten für weitere drei Mo­nate bezahlt. Für Ihre Treue danken wir Ihnen bestens und bitten Sie höflich, uns mitzuhelfen, weitere Bezieher zu finden. Danke!

Mit freundlichen Grüßen VERLAG HANS SCHMID GMBH

Redaktion und Verlagsleitung

Einleuchtender Grund

Weshalb er seine Frau so oft verprügelt habe, wollte der Schei­dungsrichter vom Ehemann wissen.Ja, wissen - Sie, Herr Richter, war die Antwort,sie hat ständig in der Nachbar­schaft erzählt, sie sei unglücklich verheiratet.

Die gute Ausrede

Du geht jetzt schon zum zehnten Male ans Büffet, ermahn­te die junge Frau ihren Gatten bei einer Party,Was sollen denn die Gastgeber von Dir denken?Aber, Schätzchen, ich sage jedesmal, es sei für Dich!

Völlig falsch verstanden

Ein Junge fuhr in der Straßenbahn und hatte einen starken Schnupfen.Hast du denn kein Taschentuch, mein Junge?, wollte eine ältere Dame wissen.Ja schon, kam es prompt zurück,aber ich leihe es nicht gern anderen Leuten.

Zwei Möglichkeiten

Ein Kleiderhaken im Hörsaal einer Universität war durch das SchildchenNur für Dozenten gekennzeichnet worden. Eini­ge Zeit später konnte man daneben lesen:Kann auch zum Aufhängen von Hüten und Mänteln benützt werden!

Lange Wartezeit

Der Gast im Lokal wartete schon lange auf die Ausführung seiner Bestellung. Schließlich wurde es ihm zu dumm.Herr Ober, rief er,wann bekomme ich denn endlich meine halbe Ente?Verzeihen Sie, mein Herr, lächelte der Ober,so­bald jemand die andere Hälfte bestellt hat.

BUNTES WELTMOSAIK

Die leidige Parkplatzfrage

Einen Tag nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis kehrte der Amerikaner Billy Johnson völlig erschöpft wieder in das Zucht­haus von Hartford im USStaat Connecticut zurück. Resig­niert bemerkte er:Die Sache habe ich satt. Nirgends habe ich einen Parkplatz für meinen Wagen gefunden!

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