Ausgabe 
28.3.1968
 
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im Monat Februar 1969

für Sie zusammengestellt durch VERLAG HANS SCHMID GMBH

Deutscher Gemeindebote

Samstag, 1. Februar

Bundesminister Höcherl wird in Aachen zum 19. Ritter des Ordenswider den tierischen Ernst" ernannt.

Dienstag, 4. Februar

Nachfolger des zurückgetretenen Bundestags­präsidenten Dr. Gerstenmaier wird KaiUwe von Hassel.

Moskau wendet sich in einer Note gegen die Bundesversammlung in Berlin.

Freitag, 14. Februar

Die Bundesregierung rechnet mit ernsten Stö­rungen des BerlinVerkehrs.

Die Bundesbank erkennt in der neuen Hoch­konjunktur eine starke Gefahr für die Preis­stabilität.

Station seiner einwöchigen Reise durch West­europa.

Die Bundesregierung ist auf einen Brief der DDR-Regierung hin bereit, auf die Bundes­versammlungin Berlin zu verzichten, wenn da­für eine dauerhafte positive Regelung für den Verkehr der Bevölkerung beider Teile Berlins erzielt werden kann.

Israel bomt ein jordanisches Terroristenlager.

Donnerstag, 6. Februar

Der 47jährige CDUBundestagsabgeordnete Heinrich Windelen wird neuer Bundesvertrie- benenminister.

Freitag, 7. Februar

Heftige Debatten entwickeln sich im Bundes­tag wegen des Beitritts zum Atomwaffensperr­vertrag. Die Bundesregierung wird den Vertrag nur unterschreiben, wenn das berechtigte Interesse des deutschen Volkes gewahrt bleibt.

Sonntag, 9. Februar

Ein Durchreiseverbot durch dasHoheitsge­biet der DDR" erläßt die Ostberliner Regie­rung mit Wirkung vom 15. Februar für alle Mitglieder der Bundesversammlung.

Kardinal Frings, Köln, legt 82jährig sein Amt nieder.

Montag, 10. Februar

Die USA bringen den größten Fernmeldesat­teliten der Welt auf eine Umlaufbahn.

Dienstag, 11. Februar

Hoher Schnee hemmt in Deutschland den Verkehr.

Mittwoch, 12. Februar

Die Abstürze von zwei Transportmaschinen der Bundeswehr bei München und Husum for­dern 13 Tote und mehrere Schwerverletzte.

Das neugebaute 23 500 BRT große Passagier­schiffHamburg" ist fertiggestellt und läuft zur Probefahrt aus.

Der britische Premierminister Wilson besucht Bonn und Berlin. Bei den Regierungsgesprä­chen wird weitgehende Einigung erzielt, be­sonders in der BerlinFrage.

Donnerstag, 13. Februar

In München mißlingt die erste deutsche Herz­verpflanzung.

Sonntag, 16. Februar '

Ungewöhnlich heftige und langanhaltende Schneefälle lähmen den Verkehr in Nord und Mitteldeutschland.

Frankreich ist entschlossen, die Westeuropä­ische Union platzen zu lassen, wenn es noch­mals zu einer WEUBotschafterkonferenz ge­gen seinen Willen kommt.

Montag, 17. Februar

Die Rosenmontagszüge leiden unter der schnee­reichen und kalten Witterung.

Dienstag, 18. Februar

Ein israelisches Passagierflugzeug wird auf dem internationalen Flughafen ZürichKloten von vier arabischen Terroristen beschossen.

Mittwoch, 19. Februar

Der Streit in der Westeuropäischen Union wird entschärft. Frankreich ist bemüht, den Konflikt beizulegen. Die Bundesregierung will vermitteln.

Der nächste Bundestag wird am 28. Septem­ber gewählt.

Donnerstag, 20. Februar

ln Bagdad werden 7 junge Iraker hingerich tet und öffentlich zur Schau gestellt. .

Freitag, 21. Februar

Zur Wahl des Bundespräsidenten in Berlin werden die WarschauerPaktTruppen Manö­ver rings um Berlin veranstalten.

Der französische Staatspräsident de Gaulle soll der britischen Regierung die Auflösung der EWG vorgeschlagen haben. Die franzö­sische Regierung dementiert.

Sonntag, 23. Februar

Präsident Nixon trifft in Brüssel ein, der ersten

Montag, 24. Februar

Die Bundesregierung will die Verlegung der Bundesversammlung von Berlin an einen ande­ren Ort erst dann erwägen, wenn ihr ein kon­kretes Angebot über die in Aussicht gestellten Erleichterungen für den BerlinVerkehr vor­liegt.

Vor dem NATO-Rat in Brüssel kündigt Nixon Gipfelgespräche mit den Sowjets an. Abends trifft er in London ein.

Dienstag, 25. Februar

Auf dem Prager Wenzelsplatz versuchen zwei junge Männer, sich selbst zu verbrennen. Einer erliegt seinen Verletzungen.

Der Regierende Berliner Bürgermeister, Klaus Schütz, erklärt den DDRBehörden seine Verhandlungsbereitschaft.

Ägypten ordnet den Ausnahmezustand an.

Mittwoch, 26. Februar

Präsident Nixon trifft in Bonn ein. In Ge­sprächen mit Bundeskanzler Kiesinger ist man sich in allen wichtigen Punkten schnell und deutlich einig. Das Gesprächsklima und der Empfang sind herzlich.

West und Ostberlin haben erste Kontakte wegen der Passierscheine.

In Jerusalem stirbt überraschend der israe­lische Ministerpräsident Levi Eschkol (73).

Der deutsche Philosoph Karl Jaspers stirbt mit 86 Jahren.

Donnerstag, 27. Februar

Die Bevölkerung Berlins bereitet Präsident Nixon einen jubelnden Empfang.

Die Aussichten für eine Passierscheinvereinba­rung sind schlecht.

Freitag, 28. Februar

Nach einem RomBesuch trifft Präsident Nixon in Paris ein.

Die Bundesregierung stellt sich auf eine Ber­linkrise ein.