Ausgabe 
28.3.1968
 
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Durch die des Lutherbezirkes zum Gottesdienst i.d.

Lutherkirche, durch die des Paulusbezirkes zum Gottesdienst in die Pauluskirche.

Lutherbezirk :

9.55 Uhr ab Welschneudorf, jeweils 5 Minuten später

ab Ober-, Niederelbert, Horressen, Eigendorf, Eschelbach.

Paulusbezirk :

9. 50 Uhr ( Ostern 8.20 Uhr ) ab Wirzenborn, jeweils 5 Minu­ten später ab Reckenthal, Bladerheim Stahlhofen, Daubach, Untershausen, Holler.

Paulusbezirk ( Nordteil ) :

Karfreitag 9.45 Uhr ( Ostern 8.15 Uhr ) ab Heiligenroth ( Rathaus ) jeweils 5 Minuten später Goldhausen/Ruppach ( Ortsgrenze ), 10. 05 Uhr ( 8, 35 Uhr ) Großholbach ( Bus­haltestelle ) jeweils 5 Minuten später Kleinholbach und Girod ( Bushaltestelle ),

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Allgemeine Rattenbekämpfung

IM STADTGEBIET MONTABAUR Gemäß § 1 der Polizei Verordnung über die Rattenbekämpfung der Bezirksregierung Montabaur vom 25.1. 1962 ( Staatsan­zeiger Nr. 5/62 ) wird im Stadtgebiet eine allgemeine Ratten­bekämpfung in der Zeit vom 8. April 1969 bis 19. April 1969 angeordnet.

Zur Rattenbekämpfung sind verpflichtet :

Eigentümer, Erbbauberechtigte, Pächter, Mieter und sonstige Nutznießer aller innerhalb der geschlossenen Ortslage gelegenen Grundstücke, sowie aller außerhalb der geschlossenen Ortslage gelegenen bebauten Grundstücke einschl, der Lager- und Schutt­abladeplätze, Gärten und Friedhöfe.

Während der Zeit vom 8. April bis 19. April 1969 sind an ge­eigneten Stellen in Kellern, Kellerräumen, Kellerverschlägen auf Böden, Speichern, in Aschen-und Abfallgruben, auf Lager­und Schuttabladeplätzen, im Altmauerwerk, Gärten und Fried­höfen, in der Nähe von Komposthaufen, in Stallungen auch Kleinstallungen und an Dämmen und Ufern von stehenden oder fließenden Gewässern Rattenbekämpfungsmittel auszulegen oder auszustreuen und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sich auf den Grundstücken bisher Ratten gezeigt haben oder nicht.

Mit der Durchführung der Rattenbekämpfungsaktion wird die Firma Konrad MERZ, Hanau, beauftragt.

Die Kosten für die Auslegung auf den privaten Grundstücken haben die Verpflichteten selbst zu tragen. Sie betragen je Haus Pauschal 3, -- DM.

Jeder weiter benötigte Beutel kostet 1, 50 DM. Für Industrie­betriebe richtet sich der Preis nach der auszulegenden Menge. Die Verpflichteten werden gebeten, Kinder sowie Haus- und Nutztiere von den Anlegestellen fernzuhalten.

In § 7 der erwähnten Polizeiverordnung ist für jeden Fall der Nichtbefolgung der Polizei Verordnung eine Geldbuße bis zu 500, -- DM angedroht.

Montabaur, den 20. März 1969

Stadtverwaltung Montabaur

- als Ortspolizeibehörde -

gez.: Mangels, Bürgermeister

Begasung von Fuchs- und Dachsbauen

ZUR EINDÄMMUNG DER TOLLWUT.

In der nächsten Zeit werden - wie in den vergangenen Früh­jahren - die Fuchs- und Dachsbaue im Kreis begast. Die Be­gasung erfolgt mit einem schnellwirkenden Giftstoff. Dabei werden alle Röhren der Baue fest verschlossen. Es wird darauf hingewiesen, daß begaste Baue nicht geöffnet werden dürfen. Montabaur, den 20. März 1969

Stadtverwaltung Montabaur

- als Ortspolizeibehörde - gez.: Mangels, Bürgermeister

Die Volkshochschule Montabaur

veranstaltet im Mai 1969 eine Sonderfahrt für 30 Personen nach LONDON zum Preise von DM 155, --.

Reiseleitung : Frau Elisabeth FLICKSCHUH, Montabaur, Abfahrt : Mittwoch, den 14, Mai, 22. 00 Uhr,

Konrad-Adenauer-Platz

Rückkehr ; Sonntag, den 18. Mai 1969 gegen

23. 00 Uhr.

Der Reisepreis schließt ein :

Fahrt im modernen Reisebus, Schiffspassage, Hotelunterkunft mit Frühstück ( 3 Nächte ), Stadtrundfahrten, Ausflug nach Windsor, Reiseleitung.

Anmeldung bis 9. April 1969, im Zimmer 8 des Rathauses oder bei der Reiseleitung.

Mütterberatung

Am Dienstag, dem 1. April 1969, um 14.00 Uhr, findet in Montabaur, Staatliches Gesundheitsamt, Tiergartenstraße 5, Mütterberatung statt.

Kommunionkinder

Weißer Sonntag 1969

Franz Ludwig Bachmeier, Bernd Becker, Thomas Becker Uwe Becker, Peter Becker, Michael Brisch, Peter Djordjevic, Matthias Donsbach, Thomas Eifert, Michael Flechtner,

Michael Gerharz, Torsten Geßner gen. Maag, Hans Peter Görg, Hans Peter Hauschild, Reiner Henritzi, Andreas Hoff- mann, Harald Hoffmann, Ralf Kespe, Stefan Korb, Ralf Karl Meyer, Joh. Michael Müller, Wolfgang Müller, Walter Piroth, Peter Roos, Markus Stock, Wolfgang Sutterer, Josef Wulf.

Peter Dorsch, Erhard Henkes, Hans Jürgen Metternich, Jürgen Türk, Johannes Wörsdörfer, Stefan Diel, Heinz Jürgen Rasbach, Walter Roßkamp, Josef Rainer Becker, Christoph Krätz, Monika Adarri, Petra Adam, Genoveva Bachmeier, Ria Bender, Isolde Czakert, Eva Maria Daum, Claudia Flechtner, Beatrix Fohr, Manuela Giebing, Miriam Hager, Claudia Heimann, Monika Herrmann, Birgit Hinterkeuser, Marion Hübinger, Elke Jächel, Renate Kramer, Beatrix Lenaif, Michaela Schräder, Brigitte Stanik, Siegrid Stendebach, Christiane Stolz, Rita Sutterer, Michaela Villinger, Beate Vogt, Mechthild Weckert.

Karin Kremer, Sabine Mies, Brigitte Nebgen, Ingeborg Brocke, Marion Heibel, Elke Keßler, Margit Kraus.

300 JAHRE EHEMALIGES FRANZISKANER KLOSTER MONTABAUR

VON HEINRICH FRIES.

Quellenangabe :

Staatsarchiv Wiesbaden : Urkunden und Akten der Abteilung 77, 206, 210, 211, 212, 234.

Das Franziskanerkloster, die ehemalige Franziskanerkirche, die Amtswohnungen etc. betreffend.

Kellereirechnungen 1668 und spätere Jahre der Abt. 116 Staatsarchiv Koblenz Urkunden der Abt. 1 C und Kellerei- rechnungen

Stadtarchiv Montabaur Abt. 2 Nr, 3,1 und Abt. 4 Nr. 60 Pfarrarchiv Montabaur Abt. II Bd. I und Abt. III Nr. 17c u.d, Literatur ;

P. Gallus Haselbeck, Registrum Thuringiae Franziscanae Bd. I, Fulda 1940.

Die Franziskaner a. d. mittleren Lahn und im Westerwald,

Fulda 1957.

H. Becker, Die Familiengruft der Freiherren von Esch in Monta

baur, Nass. Heimatbl. 28. Jahrg. Nr. 4 S. 93

W. Kalb, Alt Montabaur S. 72

Fries, Das Franziskanerkloster S. Johannis

Baptistae zu Montabaur, Jahrbuch für Geschichte und Kunst

des Mittelalters 1957 S. 65.

A, Atzler, Handbuch für den Geschichtsunterricht, Frankes Verlag, Habelschwerdt.

Für Auskunft und Mithilfe hin ich zu Dank verpflichtet den