die Maske-Trilogie "Die Hose”, “Der Snob” "1913"), in der sich die Komödie eines sozialen Aufstiegs verkörpert;
Das Stück "Der Snob” versucht deutlich zu machen, wie der "versnobte” Christian Maske versucht, vom Kleinbürgertum in die Aristokratie aufzusteigen. Dank seiner Stellung als Generaldirektor eines Industriekonzerns und seiner "vorbildlich reaktionären Ansichten" wird er gesellschaftlich akzeptiert und darf in die Aristokratie einheiraten. Als berechnender, mathematisch präzis denkender Karrieremacher, muß Christian Maske stets mehr scheinen, als die existentielle Substanz seiner Person es je zulassen würde. Dies’er Snob wird bald die blaublütigsten S'tandesgenossen an Blasiertheit 'und Arroganz übertreffen!
Carl Sternheim bekannt: "In einem Dutzend Komödien von 1908 bis 1920 stabilierte ich des Bürgers "Heldenleben", das Bekenntnis zu seiner Ursprünglichkeit. Held war er, weil er aus gesellschaftlichen und Zufällen Zwängen sich gegen Widerstände immer mehr in seines Charakters persönlichen Freiheit, seine eigene unvergleichliche "Seinsweise" hineinspielt und im Siegerton verkündet: "Ich bin so"!
Anhänglichkeit an die Stadt Montabaur und an alle, die ihrer helfenden Fürsorge bedurften, bewahrt die Verstorbene ehrend in unserem Gedenken.
VERBANDS-und VEREINSMITTEI LUNGEN
Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Montabaur,
Am Donnerstag, dem 6. 3. 1969, nachmittags 15.30 Uhr bis 20.00 Uhr, findet in der Volksschule in Montabaur wieder ein Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes statt.
Hinweis
Wir möchten heute nachträglich bekanntgeben, daß der Prolog des Türmers zu den Kappensitzungen 196 im Amtsblatt Nr. 8/69 aus der Feder von Herrn Josef Otto Schneider stammt.
Außerdem wird hier der Vers 2 und Blatt 2 rechts oben richtiggestellt, da sich dort ein Druckfehler eingeschlichen hatte.
Regisseur Helmut Maßei inszeniert dieses Stück. Das Bühnenbild entwirft wieder Birgit Kluge. Die Hauptrolle des Snob spielt der erfolgreiche Gustaf Gromer. In weiteren Rollen sind zu sehen:
Arthur Kermes (Theobald Maske, ) (Luise Maske) Ellen Schmer
Hans Jürgen Richter (Graf Palen), Karin Hoffmann (Marianne Palen), Mechthild Liesebrecht (Sybil Hüll), Skil Kaiser (Jungfer).
Kartenvorverkauf : Städt. Verkehrsamt , Rathaus , Zi. 8
Anmeldung und Vorstellung der Schulneulinge
Die Anmeldung der diesjährigen Schulneulinge erfolgt am Dienstag, dem 4. 3, , und Mittwoch , dem 5. 3. 1969 , jeweils in der Zeit von 15.00 bis 17. 00 Uhr im Altbau der Joseph-Kehrein-Schule und zwar
am Dienstag für Buchstabe A - K am Mittwoch für Buchstabe L - Z .
Schulpflichtig werden alle Kinder, die in der Zeit vom 1.
Juli 1962 bis 30. Juni 1963 geboren sind.
Auf Antrag können auch Kinder eingeschult werden, die in der Zeit vom 1. Juli 1963 bis 31. Dezember 1963 geboren sind, wenn sie die für die Schulreife erforderliche geistige und körperliche Reife besitzen . Die im letzten Jahr zurück- gestellten Kinder müssen erneut angemeldet und vorgestellt werden.
Bei der Anmeldung sind Geburtsurkunde (Familienstammbuch) und Impfschein vorzulegen.
Joseph-Kehrein-Schule (Grund- u. Hauptschule)
Zum Tode von Schwester Leonoria
" Liebe es , unbekannt zu sein”, so lautet der Wahlspruch der Schwester vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Sicher trägt Schwester Leonoria , die in Montabaur als Schwester Lorchen eine stadtbekannte Persönlichkeit war , keine Schuld daran, wenn ihre Tätigkeit dem Signum des Ordens nicht gerecht werden konnte. Wo in einer Kleinstadt wenige Ordensfrauen caritativ wirken, können sie nicht unbekannt bleiben, auch wenn sie es selbst möchten.
Am 3. Dezember 1927 wurde Schwester Leonoria dem Hospital zum Heiligen Geist durch das Mutterhaus in Dernbach zugeteilt. Daß sie in 41-jähriger Ausübung hilfsbereiter Pflege an Kranken und alten Leuten die Achtung, Liebe und Freundlichkeit ihrer Mitmenschen erwarb, zeigt nur von der Dankbarkeit , die ihr viele von uns schulden. Ihre stets bewiesene
Es muß heißen:
Von meinem hohen Turmgeschosse sah ich Orsbeck in der Stadt , der als Letzter an dem Schlosse gebaut und es erweitert hat.
Verantwortlich für den Textsatz: T. Wollenhöfer
FÜR SIE NOTIERT
Schüleraustausch mit der Schweiz
Einen Schüler- und Studenten-Austausch zwischen der französischsprechenden Schweiz und Westdeutschland vermittelt die "Soziete Pedagogique de la Suisse Romande" in Corseaux, oberhalb von Vevey am Genfersee. Ferner besteht die Möglich keit, über diese Stelle junge Menschen als zahlende Gäste (paying guets) in schweizerischen oder deutschen Familien unterzubringen. Auskunft erteilt: M. Andre Pulfer, directeur de l' Office de placement de la Societe pedagogique de la Suisse Romande , CH - 1802 Corseaux.
Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Sehmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktionsleitung: Folker Doss.. A n ze ig e n 1 ei t ung : Fritz Volz. Druckerei- und Versandleitung : Robert Loth
DRUCK und VERLAG: VERLAG HANS SCHMID GMBH., 6689 Merch- weiler/Saar, Schulstr. 1, Telefon 0 68 25/50 21, Telex 04 44 826. 6236 Eschborn/Ts., Schwalbacherstraße 1, Telefon 06196 / 410 04, Telex 04 14 615 3501 Niederkaufungen, Leipziger Str. 14, Tel. 056 05 / 24 40, Telex 099703
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