Ausgabe 
11.4.1968
 
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Sterbefälle

^EUsäbetha Peil, geb. Gramig, Siershahn

71 Jahre

Anke Alef, Helferskirchen

1 Monat

Peter Joseph Schmidt, Niederahr

7-0 Jahre

Auguste Ackva, Montabaur

76 "

Theodor Barth, Seck/OWW .

'68 "

Maria Jürgenshaus, geb. Jockel, Siershahn-

86"

Patrick Best, Eitelborn

2 1/2 J.

Joseph Meudt, Herschbac^/OWW

74 Jahre

Dr, Bernard Ludwig Walters, Montabaur

93 "

Margaretha Normann, geb. Metternich,Horressen76 "

Paul Weidenfeiler, Nentershausen'

62 "

Christian Munsch, Montabaur

74 "

Susanna Kirsch, Ruppach

73 "

Johann Franz-Lipka, Montabaur

73 "

Josef Gasser, Guckheim '*

50 "

Wilhelm Aloysius Müller, Meudt

45 "

Friedrich W ilhelm Glaubitt, Montabaur

46

Elisabeth Glückmann, geb, Günter, Montabaur

94 "

Christoph Heinz Eberz, Hinterkirchen

5 Monate

Maria Hoffmann, geb. Kreckel,-Montabaur

91 Jahre

Der Standesbeamte

RÜCKBLICK AUF DAS STADTGESCHEHEN

Stödtpfarrer Dekan Aloys Breidling feierte am 31. März sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlaß wurde ihm für seine Verdienste während seiner über 25-jährigen Montabaurer Tätigkeit die Ehrenbürgerschaft der Stadt Montabaur verliehen.

Pfarrer i.R. Martin Kittelmann, der von 1949 bis 1950 <

Pfarrer d^r evangelischen Gemeinde in Montabaur war, ; feierte am 21. März sein 50. Ordinationsjubiläum. j

Professor Dr. Ludwig W alters, der 32 Jahre lang am Monta-1 baurer Gymnasium unterrichtet hatte, verstarb am 11. März im Alter von 93 Jahren..

Stadtrat und Vereinsvertreter zogen nach einer gemeinsamen Aussprache das Fazit, daß die Beziehungen zur französischen Partnerstadt Tonnerre einer gegenseitigen Vertiefung ent- gegenstreben. ;;

* j.

Der Stadtrat verabschiedete den Haushaltsplan-für 1968 i mit einer Höhe von 3.023,234 DM, Der Etat mußte um j 430.000 DM gekürzt werden, Vor allem sollen in die.se m i Jahr folgende Projekte verwirklicht werdeh; Erschließungs- ! maßnahmen des Fahrbahnbaues der Alberthöhe, -depHohen Straße, der Joseph-Kehrein-Straße und der Elisabethenstraße ; Bau einer Friedhofs- und Leichenhalle. Das Freibad'soll > -. in der 2. Maihälfte eröffnet werden.

Die neue Brücke über die Umgehungsstraße an der Landes­straße nach Holler soll entgegen anderslautender Gerüchte nicht gesprengt werden.

Der "Rote Löwe", die Symbolfigur der Stadt Montabaur, wurde nach ihrer Renovierung im Foyer der Stadtverwaltung aufgestellt.

(

Dasforum politicum" von Schülern der beiden Montabaurer Gymnasien trat erstmals mit einem Diskussionsabend an die Öffentlichkeit.

Bei der Jahresversammlung der Kreisgruppe Montabaur im j Landesjagd verband sprach man sich für verstärkte Schonung; des Rehwildes aus.

Die Öffentlichkeitsarbeit will die Montabaurer Truppen­kameradschaft intensivieren.

Mit einem Elternabend verabschiedete sich die Mpntabaurer Volksschule vom scheidenden Rektor Reusch.

Die "action 365" sammelte über eine Tonne Medikamente, Kindernährmittel und Wäsche für Leprakranke.

NEU: BILDBUCH 11 WESTERWALD"

In der Reihe der "Schwarz-Bildbüther" erschien vor kurzem ein Bändchen über den Westerwald. Neben einer kurzen, allgemeinen Beschreibung unserer Heimatlandschaft bringt das Bändchen 41 ganzseitige Schwarzweißfotos in guter Quali­tät, dazu eine kleine übersichtsskizze.

Montabaur ist mit vier Aufnahmen vertreten: Blick vom Promenadenweg auf St. Peter in Ketten, Blick von der Alberthöhe auf den Schloßberg, Toreinfahrt mit Balustrade am Schloß, der Ziehbrunnen im Schloßhof.

Leider ist die Bildauswahl ansonsten etwas einseitig nach dein nördlichen Westerwald hin ausgerichtet. Aus dem südlichen Teil sind weder Gelbachtal, noch Augst, noch Montabaurer Höhe vertreten. Stellvertretend für das Kannenbäckerland steht lediglich das Zunftwappen an der Busendstelle in Grenzhausen.

Bei seinem Preis von 2.60 DM ist das Bändchen dennoch als kleine Geschenkgabe empfehlenswert.

KE NNEN SIE MONTABAUR ?

Em kleines Heimat-Quiz Fragen:

1. Wo ist in Montabäur der "Rote Löwe" und wie ist dieser Name zu erklären?

2. Welche offizielle Bezeichnung trägt die bei Montabaur vor beiführende Bundesautobahn?

3. Welche Bäche in der N ähe Montabaurs sollen in nächster Zeit gestaut werden?

4. Wieviel Personen können in der Montabaurer Jugendher­berge übernachten"?

5. Wie heißt der neue Rektor der Josef-Kehrein-Schule?

DER LANGE LENZ °

(als Märchen aufgezeichnet von Joseph Kehrein)

Ein sparsamer Mann hatte eine verschwenderische Frau.

Zu dieser sagte er; "Du mußt alles auf den langen Lenz auf­sparen, damit wir nicht darben. Die Frau versprach, dies zu tun.

Einst kam ein Handwerksbursche ins Dorf und bettelte. Als er zu der verschwenderischen Frau kam, fragte sie ihn:"Seid Ihr der lange Lenz?" Der Handwerksbursche ahnte gleich etwas und sagte:"Ja!". .

"Ach," sagte die Frau,;" wie lange habe ich auf euch' 1 ge­wartet!" Sie holte dem langen Lenz alles Ersparte herbei - und gab es ihm. Dieser machte sich vergnügt aus dem Staub.

f Bald darauf kam der Mann, und,die Frau ging ihm entgegen j und sprach: "Der lange "Lenz ist hier gewesen, und ich habe ihm alles Ersparte gegeben. Freu dich mit mir: denn nun brauche ich mir darüber keine Gedanken mehr zu machen."

Des Mannes Gesicht zog sich in Falten, und er sprach:

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