Ausgabe 
2.2.1968
 
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Realschulabschluß

durch das Kr ei s - V o 1 k s bi 1 d u ng s w er k

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Neue Möglichkeit im Zweiten Bildungsweg. $$£

Das Kreis-Volksbildungswerk Unterwesterwald bereitet im f. 4 Rahmen eines Abendlehrganges auf die Aufnahme^:i.n .^i-nKo'14, leg und auf den Realschulabschluß vor und.teilt uns a^S'GriiÄ vieler Anfragen mit, daß der erste Lehrgang Mitte April beginnt. - *

Der Kreisausschuß hat die Mittel zur Durchführung dieses Vor­bereitungskurses für die Aufnahme in ein Kolleg und zur Er- ^ _ langung des Realschulabschlußzeugnisses bereitgestellt. Er will mit dieser Einrichtung dem wachsenden Bedürfnis der be-, rufstätigen Jugend und der Erwachsenen nach weiterführender^ Bildung mit erhöhten Berechtigungen Rechnung tragen. ' " '

In vielen Berufen ist durch den Erwerb des Abschlußzeugnisses einer Realschule die Möglichkeit zum beruflichen und damit. . sozialen Aufstieg gegeben. Das gilt für die große Zahl der An­gestelltenberufe in Verwaltung, Handel, Wirtschaft, Verkehr j und im sozialen Bereich ebenso wie für viele Techniker und für die Beamten der mittleren und gehobenen Laufbahnen. ; Der vorgesehene Lehrgang wird die Teilnehmer in zwei Jah­ren auf die Prüfung zur Erlangung des Abschlußzeugnisses ei­ner Realschule vorbereiten. Für die Kursteilnehmer, die mit Ende des Vorbereitungskurses in ein Kolleg (Koblenz) eintre- ten wollen und die von der Gesamtkonferenz für geeignet ge­halten werden, entfällt eine Aufnahmeprüfung für das Kolleg. Das Kolleg führt in 3 Jahren zur allgemeinen Hochschulreife, die zum Studium an jeder Hochschule berechtigt.

Der Unterricht am Abendlehrgang umfaßt an 5 Abenden in der Woche je 4 Unterrichtsstunden. Er beginnt um 18.00 Uhr und endet um 21.15 Uhr. Verbindliche Unterrichtsfächer sind Deutsch, Geschichte, Politische Gemeinschaftskunde, Erdkun­de, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Bil- dende Kunst.

Voraussetzung für die Aufnahme in den Abendrealschullehr­gang ist der Volksschulabschluß oder der Abgang aus einer Klasse der weiterführenden Schulen, der dem Volksschulab- * Schluß entspricht.

Die Teilnehmergebühr beträgt für 2 Semester (=1 Jahr) DM 100, --. Der Betrag kann in 2 Raten zu. Beginn jedes Halbjah­res bezahlt werden. Den Teilnehmern, die den Kurs mit Er­folg absolvieren, wird die Teilnehmergebühr am Ende des Kurses zurückgezahlt.

Das Kreis-Volksbildungswerk bittet alle Interessenten, sich bis 10.3.1968 bei dem Geschäftsführer des Kreis-Volksbil­dungswerkes, Herrn Kreisoberinspektor Heibel, im Landrats­amt, Schulabteilung, in Montabaur, Bahnhofstraße 51, 1. 1

Stock, zu melden, der auch weitere Auskünfte erteilt £Tele- fon 02602/781, Apparat 14).

Mütterberatung

Am Dienstag, den 6.2.1968 um 14.00 Uhr findet in MontaT baur, Staatliches Gesundheitsamt, Mütterberatung statt.

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

Kriminalpolizeiliches, Vorbeugungsprogramm F e b r u a r 19 6 8 _ ' ' ,

Gefahren im Dunkeln ;

Dunkelheit erhöht Gefahren für Geld, Ehre, Gesundheit- und Leben; ist Tarnkappe für Räuber und Sit­tenstrolche !

Dunkelheit zwingt deshalb zur Vorsicht, zu besonderer Aufmerksamkeit und Wachsamkeit ! Aufmerksamkeit vor allem auf dunklen Straßen und Wegen! Die Polizei kann nicht überall sein. Aufmerksamkeit und Mißtrauen gegenüber Zufallsbe­kanntschaften - "Dunkelmänner" mimen gern' den Biedermann !

Wachsamkeit vermindert Ihr Risiko. Erkannte Gefahren sind halbe Gefahren!

W achsamkeit schützt auch Frauen.und Mädchen vor Be- '' lästigungen und Überfällen!

Darum ; Meiden Sie den "gefährlichen Weg" ! j

HÄTTEN,SIE ES RICHTIG GEMACHT?

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Kleiner Verkehrsquiz

''ein .Jhed er-so llt.e da mitmachen

Aiitäg ä|ellt dön, Verkehrsteilnehmer immer wieder, vor Situationen,ah denen er nicht, ganz sicher ist, wie er sich ver ...haltenisoll. Unserem Verkehrsquiz liegen sechs derartige Si­tuationen zugrunde. Inhaber von Führerscheinen müßten alle Fragen richtig beantworten können, fünf richtige bedeuten abe ""ä'üch'1töüh''eih gutffes" Ergebnis. 1 "

1. ) Der Kraftfahrzeugschein (Zulassung) gibt nur die Zahl der Sitzplätze an, sagt aber nichts über die Verkeilung der mit- TMrfeWeri Personen.'Darf man im Personenwagen vorn zu dritt fahren?

a) Ja, in jedem Wagen, der als Fünfsitzer zugelassen ist;

b) ja, wenn der Wagen vorn eine Sitz bank hat;

c) nein. -

2. ) Muß das Fahrzeug auch beim Abstellen in einer geschlos­senen Garage gegen Diebstahl gesichert sein?

a) Ja, wie beim Abstellen auf der Straße;

b) ja, doch genügt es, den Zündschlüssel abzuziehen und die Türen zu verschließen;

c) nein.

3. ) Die Pannen- und Hilfsdienste der Automobilklubs stellen immer wieder fest, daß eine große Zahl von Hilfesuchenden mit ( leerem Tank liegenbleibt. Ist das Fahren ohne ausreichen den Kraftstoffvorrat strafbar?

a) Ja;

b) nur auf der Autobahn wegen der Gefahr, die von einem ste- henbleibenden Fahrzeug ausgeht;

c) nur im'Stadtverkehr als Verkehrsbehinderung;

d) nein.

4. ) Bei starkem Nebel ist die Geschwindigkeit auf den Anhal­teweg in Sichtweite zu drosseln, das Abblendlicht einzuschal­ten und ein größerer Sicherheitsabstand einzuhalten. Werden darüber hinaus noch weitere Anforderungen an die Fahrer und eventuell auch an andere Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Fuß­gänger) gestellt?

a) Ja;

b) nur an Autofahrer

c) nein. >

5. ) Dürfen Hunde im Verkehr frei herumlaufen?

a) Ja; ,

b) nur in Begleitung eines Menschen, dem sie gehorchen;'

c) nein.

6. ) Dürfen Mopedfahrer Radwege benutzen?

a) Ja;

b) nur wenn sie nicht wesentlich schneller fahren als die Rad­fahrer;

,c) nur wenn sie den Motor zum Antrieb nicht benutzen;

d) nein.

Auflösung in Nr. 6

Volksbank Montabaur

Dringender Hinweis

Die Volksbank Montabaur bittet ihre zahlreichen alten und neuen Gewinnsparer, möglichst umgehend die zwischenzeit­lich neu ausgefertigten Gewinnsparkarten an den Schaltern der Bank in Montabaur, Wirges und in der "Bank auf Rädern" in Empfang zu nehmen. Nur durch rechtzeitiges Kleben der Marken, und anschließender Abtrennung des Losabschnittes sichern Sie sich die Teilnahme'an der nächsten Auslosung. Vielleicht dürfen wir bei dieser Gelegenheit und aus gegebe­nem Anlaß nochmals darauf hinweisen, daß bei der letzten ÄijsloSüng fast jeder 2. Gewinnsparer einen Betrag von DM 5, -- bis DM 500, -- gewöhnen hat.

E INWOHNE R STATISTIK der Stadt Montabaur für die Jahre 1945 bis 1967