Ausgabe 
12.1.1968
 
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j Die Gewinne müssen gegen Vorlage der Originalloses in der Amtsapotheke - G. Windeck- in Montabaur bis zum 15. Februar 1968 abgeholt werden.

DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT

Kriminalpolizeiliches Vorbeugungsprogramm Januar 1968 FRAGEN SIE UNS...

- die Beratungsstellen zum Schutze gegen Verbrechen. Nicht erst durch Schaden klug werden!

Ob Diebstahl, Raub, Betrug oder Sittlichkeitsverbrechen, wir kennen Tricks und Schliche der Ganoven!

M ir wissen, wie man sich dagegen schützt!

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Erfahrene Beamte beraten Sie gern und kostenlos!

Denken auch Sie an Ihre Sicherheit.

V erbre ch ens vorbe ug u ng

durch Selbstschutz geht jeden an!

Beachten Sie auch das Kriminalpolizeiliche Vorbeugungsprogramm,

es weist Sie monatlich auf besondere Gefahren hin!

AUS DEM STADTGESCHEHEN

Das neue Altenwohnheim wurde feierlich eingeweiht. Es wird zunächst 41 alten Menschen einen Wohnplatz bieten. In die Baukosten von 2,1 Millionen Mark teilten sich der Hospitalfonds, die Stadt, der Kreis, das Land, der Bund und das bischöfliche Ordinariat.

Für den Erweiterungsbau des Gymnasiums konnte das Richtfest gefeiert werden. Der Anbau enthält neun Säle und drei Fachräume- ,

Der Stadtrat beschloß einstimmig einen Nachtragshaushalts- plan. Der ordentliche Etat mußte um 172'000 Mark auf'

3 151 000 Mark erhöht werden, der außerordentliche Etat um 110 000 Mark auf 357 000 Mark. Die CDU hielt in ; Montabaur ihren Kreisparteitag ab.

Der Obermeister der Bäckerinnung Heinrich Michel verstarb im Alter von 72 Jahren. Er war u. a. Träger des Bundesver­dienstkreuzes und Kreis- und Ehrenkreishandwerksmeister.

Die Bezlrksverkehrswacht Montabaur konnte auf eine zwei­jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

KENNEN SIE MONTABAUR?

Ein kleines Heimat-Quiz Fragen;

1. Wo lag das jetzt geschlossene MontabauretAltersheim ?

2. Wo befand siqh^früher die israelitische Synagoge?

3. Wie lang ist etwa die Rheinstraße?

4. Wie lange dauerte die Sperrung der Landesstraße nach Holler im vorigen Jahr?

5. Wie nennt man bei uns einen Krug mit einem dickpn Bauch?

BESCHREIBUNG MONTABAURS AUS DEM JAHRE 1646

Matthias Merian;

Montabur/ vor Zeiten Mons Tabor, und Monthabor, jetzt insgemein Montebaur/ ist auch ein Trierische Statt/ aber disseifs Rheins/ nahend Engers/TLadämaT'/und Hermannstein/ oder Ehrenbreitstein/davon nicht sonders weit die Seyn in den Rhein fällt/ und hoch gelegen; dahin man von Coblentz zwo Meilen rechnen thut. In der Trierischen Chronick Wilh. Kyriandri stehlt; Daß der LXXXVII. Bischoff Theodericus, wider den Gewalt der Tyrannen der Landschafft/ wo dieses Montabur gelegen/ ein stattlich Schloß erbawet; welches Ertzbischoff Henricus, der Anno 1286 gestorben/ wie auch sein Nachfahr Boemundus, oder Beomundus, mit Gebawen gezieret: Und Ertzbischoff Johannes von Baden/ so Anno 1503 Tods fürworden/ in dem Schloßgraben allhie einen Brunnen graben lassen habe. Munsterus meldet*. Daß Montabur Anno 1534 in zwo Stunden gantz abgebronnen/ und da grosses Gut/ Leut/ Und Vieh/ verdorben seye. Es ist aber/ wie obge­dachter Kyriander/ im fünffzehenden Theil schreibet/ die Statt vom Keyser Rudolpho, auff deß gemelten Ertzbischoffs Boemundi zu Trier/ der Anno 1299 gestorben/ Vorbitt/ mit der Freyheit begabet worden/ als wie sonsten die Königliche Magnificentz/ die Statte die Freyheit zusetzen pfleget. Anno 1642 seyn die Hatzfeldischen dem Churfürsten von Coellen zu hülff/ durch die Wetteraw/ auff Kirchheim/ Freidberg/ Usingen/ durch den Kambergischen Grund/ von dannen auff Limpurg/ Montabur/ Andernach/ und fürters abwärts gegangen. Johannes Guinterius Andernacus, sagt in seinem Tractat von den Baedern/ am 144. Blat/ daß an den Graentzen deß Westerwalds/ bey der Statt Montebaur/ ein Saurbronn seye. Anmerkung: Rechtschreibung und Zeichensetzung entsprechen dem Original.

DIE AUSSICHT VOM KOPPELTURM

Mittelpunkt des "Großruheraumes Montabaurer Höhe" ist der moderne, 37,5 m hohe Aussichtsturm auf dem Koppel. Von der zweiten Plattform, 567 m über dem Meeresspiegel, erhält man bei klarem Wetter nicht nur einen Überblick über die Weite des Waldgebietes, sondern auch einen prachtvollen Fernblick über die Höhen des Rheinischen Schiefer ge lirges.

Am schönsten ist der Blick von der nordwestlichen Seite des Turmes aus; Im Westen erheben sich hinter dem Neuwieder Becken, dem Maifeld und der Pellenz die Berge, der Hohen.-Eifel; Hohe Acht (747 m; 32 km) und Hochsimmer (588; 40 km) hinter Mayen sind ebenso deutlich auszurrfechen wie der Krufter Ofen (462 m; 32 km) vor dem Laacher See. Am Andernacher Krahnenberg (25 km) verschwindet der Rhein zwischen den Bergen und dahinter erheben sich die Kuppen des Siebengebirges (460 m* 45 km). Wie nahe liegen dagegen die Stadt'Höhr-Grenzhausen (5 km) und die Ransbacher Senke mit Öaumbach und Ransbach (4 km) vor uns.

Weiter wenden wir uns zur nordöstlichen Seite. Tief unter. uns dehnt sich die Montabaurer Senke mit Montabaur, Wirges ^ (je 5 km) und den anderen großen Ortschaften.