79 486
99 668
156 217
104 033
82 568
95 605
178 783
87 069
137 585
103 959
20 124
199 245
60 352
228 248
171 455
2 736
157 067
121 730
193 420
53 514
130 080
124 067
94 992
30 418
2944
103 029
145 278
156 698
132 454
57 424
167 810
50 896
130 093
58 311
177 904
153 735
25 55$
186 977
200 653
190 104
29 041
160 988
162 291
185 098
172 027
183 283
173 284
137 824
27 221
58 202
134 998
145 017
87 574
30 405
28 903
17 933
58 667
5 101
72 293
158 064
203 447
95 700
194 846
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76 501
25 551
2 496
75 226
116 935
j Die Gewinne müssen gegen Vorlage der Originalloses in der Amtsapotheke - G. Windeck- in Montabaur bis zum 15. Februar 1968 abgeholt werden.
DIE KRIMINALPOLIZEI RÄT
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AUS DEM STADTGESCHEHEN
Das neue Altenwohnheim wurde feierlich eingeweiht. Es wird zunächst 41 alten Menschen einen Wohnplatz bieten. In die Baukosten von 2,1 Millionen Mark teilten sich der Hospitalfonds, die Stadt, der Kreis, das Land, der Bund und das bischöfliche Ordinariat.
Für den Erweiterungsbau des Gymnasiums konnte das Richtfest gefeiert werden. Der Anbau enthält neun Säle und drei Fachräume- ,
Der Stadtrat beschloß einstimmig einen Nachtragshaushalts-’ plan. Der ordentliche Etat mußte um 172'000 Mark auf'
3 151 000 Mark erhöht werden, der außerordentliche Etat um 110 000 Mark auf 357 000 Mark. Die CDU hielt in ’ ; Montabaur ihren Kreisparteitag ab.
Der Obermeister der Bäckerinnung Heinrich Michel verstarb im Alter von 72 Jahren. Er war u. a. Träger des Bundesverdienstkreuzes und Kreis- und Ehrenkreishandwerksmeister.
Die Bezlrksverkehrswacht Montabaur konnte auf eine zweijährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken.
KENNEN SIE MONTABAUR?
Ein kleines Heimat-Quiz Fragen;
1. Wo lag das jetzt geschlossene MontabauretAltersheim ?
2. Wo befand siqh^früher die israelitische Synagoge?
3. Wie lang ist etwa die Rheinstraße?
4. Wie lange dauerte die Sperrung der Landesstraße nach Holler im vorigen Jahr?
5. Wie nennt man bei uns einen Krug mit einem dickpn Bauch?
BESCHREIBUNG MONTABAURS AUS DEM JAHRE 1646
Matthias Merian;
Montabur/ vor Zeiten Mons Tabor, und Monthabor, jetzt insgemein Montebaur/ ist auch ein Trierische Statt/ aber disseifs’ Rheins/ nahend Engers/TLadämaT'/und Hermannstein/ oder Ehrenbreitstein/davon nicht sonders weit die Seyn in den Rhein fällt/ und hoch gelegen; dahin man von Coblentz zwo Meilen rechnen thut. In der Trierischen Chronick Wilh. Kyriandri stehlt; Daß der LXXXVII. Bischoff Theodericus, wider den Gewalt der Tyrannen der Landschafft/ wo dieses Montabur gelegen/ ein stattlich Schloß erbawet; welches Ertzbischoff Henricus, der Anno 1286 gestorben/ wie auch sein Nachfahr Boemundus, oder Beomundus, mit Gebawen gezieret: Und Ertzbischoff Johannes von Baden/ so Anno 1503 Tods fürworden/ in dem Schloßgraben allhie einen Brunnen graben lassen habe. Munsterus meldet*. Daß Montabur Anno 1534 in zwo Stunden gantz abgebronnen/ und da grosses Gut/ Leut/ Und Vieh/ verdorben seye. Es ist aber/ wie obgedachter Kyriander/ im fünffzehenden Theil schreibet/ die Statt vom Keyser Rudolpho, auff deß gemelten Ertzbischoffs Boemundi zu Trier/ der Anno 1299 gestorben/ Vorbitt/ mit der Freyheit begabet worden/ als wie sonsten die Königliche Magnificentz/ die Statte die Freyheit zusetzen pfleget. Anno 1642 seyn die Hatzfeldischen dem Churfürsten von Coellen zu hülff/ durch die Wetteraw/ auff Kirchheim/ Freidberg/ Usingen/ durch den Kambergischen Grund/ von dannen auff Limpurg/ Montabur/ Andernach/ und fürters abwärts gegangen. Johannes Guinterius Andernacus, sagt in seinem Tractat von den Baedern/ am 144. Blat/ daß an den Graentzen deß Westerwalds/ bey der Statt Montebaur/ ein Saurbronn seye. Anmerkung: Rechtschreibung und Zeichensetzung entsprechen dem Original.
DIE AUSSICHT VOM KOPPELTURM
Mittelpunkt des "Großruheraumes Montabaurer Höhe" ist der moderne, 37,5 m hohe Aussichtsturm auf dem Koppel. Von der zweiten Plattform, 567 m über dem Meeresspiegel, erhält man bei klarem Wetter nicht nur einen Überblick über die Weite des Waldgebietes, sondern auch einen prachtvollen Fernblick über die Höhen des Rheinischen Schiefer ge lirges.
Am schönsten ist der Blick von der nordwestlichen Seite des Turmes aus; Im Westen erheben sich hinter dem Neuwieder Becken, dem Maifeld und der Pellenz die Berge, der Hohen.-Eifel; Hohe Acht (747 m; 32 km) und Hochsimmer (588; 40 km) hinter Mayen sind ebenso deutlich auszurrfechen wie der Krufter Ofen (462 m; 32 km) vor dem Laacher See. Am Andernacher Krahnenberg (25 km) verschwindet der Rhein zwischen den Bergen und dahinter erheben sich die Kuppen des Siebengebirges (460 m* 45 km). Wie nahe liegen dagegen die Stadt'Höhr-Grenzhausen (5 km) und die Ransbacher Senke mit Öaumbach und Ransbach (4 km) vor uns.
Weiter wenden wir uns zur nordöstlichen Seite. Tief unter. uns dehnt sich die Montabaurer Senke mit Montabaur, Wirges ^ (je 5 km) und den anderen großen Ortschaften.

