Ausgabe 
22.12.1967
 
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gesamte Bevölkerung von Montabaur recht herzlich einge­laden.

Der Verstand dankt allen Mitgliedern, Freunden und Gönnerh des Vereins für die treue Verbundenheit im ablaufenden Jahr und entbietet alle guten Wünsche zum Weihnachtsfest und für das Jahr 1968,,

1 Vorsitzender

Freiwillige Feuerwehr ...........

und Fanfarenzug Montabaur .......

Allen unseren Freunden und Gönnern wünschen wir ein ge­segnetes Weihnachtsfest und ein frohes Neues Jahr und danken allen die uns im Jahr 1967 so großzügig unterstüzt haben. Nicht zuletzt mochten wir auch an dieser Stelle Herrn Bürgermeister Mangels, der Verwaltung und den Damen und Herren des Stadtrates herzlich für die große Hilfe und Unter­stützung im abgelaufenen Jahr danken.

Wir werden-auch im kommenden Jahr 1968 bemüht sein, nach besten Kräften zu helfen, wo Not ist.

Auch unser Fanfarenzug wird immer da sein, wo es gilt, Freude zu bereiten.

Staatliches Gesundheitsamt ........

Am Dienstag, dem 2,1,1968 um 14,00 Uhr findet in den Räumen des Staatlichen Gesundheitsamtes in Montabaur, Tiergartenstraße die Mütterberatung statt,

RENTENZAHLUNGEN

Beim Postamt Montabaur werden die Renten für den Monat Januar 1968 wie folgt ausgezahlt;

Versorgungsrenten: 27, Dezember 1967

Versicherungsrenteti; 29, Dezember 1967

TuS 1846, 1912 e.V. Montabaur ......

Tischtennis - Abteilung

Zum Abschluß der Tischtennis-Vorrunde 1967/68 wären noch folgende Spielergebmsse des TuS zu erwähnen:

TV Berg Nassau II - TuS Montabaur I 3:7

TuS Montabaur II - DJK Hülscheid 1:7

TuS Montabaur 1 - VfL Altendiez I 5:7

TuS Montabaur I - TuS Eisighofen 7:2

SV Kadenbach I - TuS Montabaur I 4:7

Mit einem 7:4-Sieg in Kadenbach hat somit die 1, Herren­mannschaft nach schwachem Saisonbeginn m der Bezirksliga das Punktekonto mit 9:9 ausgeglichen gestaltet, während die 2, Mannschaft mit 9:5 Punkten m der Kreisklasse aus der Vorrunde herausgeht.

Zu den bevorstehenden Festtagen wünschen wir allen Tisch­tennis-freunden ein recht frohes Weihnachtsfest und alles Gute zum Jahreswechsel,

Mit sportlichen Grüßen

Stellv, Abteilungsleiter

Gewinnsparverein Unterwesterwald ....

Faßt jeder zweite VB, -Gewinnsparer hat gewonnen»

Bei der dieser Tage unter notarieller-Aufsicht stattgefundenen großen öffentlichen Auslosung des GEWINNSPARVEREINS UNTERWESTERWALD hat. faßt jeder zweite Gewinnsparer einen Betrag von DM 5, - - bis 500, DM gewonnen. Die- glücklichen Gewinner sind mittlerweile bereits im Besitz der- entsprechenden Mitteilungen, Alles in allem eine freudige Überraschung für dieBetroffenen", die dieselben gerade . jetzt in der vorweihnachtlichen Einkaufszeit wohl gebührend zu schätzen wissen,

KENNEN SIE MONTABAUR ?

Ein kleines Heimat-Quiz ANTWORTEN:

1», Wieviele deutsche Siedlungen tragen den ursprünglichen Namen Montabaurs, Humbach?

Drei kleine Siedlungen tragen den Namen Humbach, zwei liegen in Bayern, eine in Baden-Württemberg,

2» Wie hießfen vor 50 Jahren die Angehörigen der Montabaurer Stadtverwaltung ?

Bürgermeister und Staidesbeamter: Reis;

Beigeordneter: Fritz Winter;

Schöffen: A, Buse,: A, Flügel, Josef Müller, Dr» A, Wentru;. Stadtverordnetenvorsteher: Prof, August Maßfeiler; Stadtsekretär: Blaum;

Stadtrechner: A, Phflippi;

Büroassistent: Hartenfels;

Akzise-Kontrolleur; Dommermuth;

Vollziehungsbeamter: Ickenroth:

Polizeisergeant: Helm»

4» Wie heißt eine der kürzesten Montabaurer Straßen?

Die "Untere Plötzgasse" zwischen Kirchstraße und Oberer Plötzgasse ist eine der kürzesten Montabaurer Straßen»

Was Montabaurer Kaufleute ...

vor 100 Jahren alles anpriesen ..*....

Fortsetzung aus Nr» 50

"Niederlage von künstlichem Dünger aus der chemischen Fabrik "Rhenania", bestehend in Superphosphat,. Phosphor­saurem Kalk, gedämpftem Knwähenmehl und Peru Guano*»

Mit einigen Kunden hat die Firma auch Ärger» Sie läßt veröffentlichen, daß Johann Jakob Weynand in Horressen,

Jakob Edel in Holler und Johann Dommermuth 2 r in Holler die Verjährung vorschützen» Dommermuth antwortet darauf in einer Anzeige: "Das Vorschützen der Verjährung gegen die Firma E I» Cramer in Montabaur geschah deshalb, weil ich diesen Posten der Forderung bezahlt hatte und die Zahlung vor vier Jahren jetzt zu beweisen mir unmöglich war. des ­halb die Verjährung mich allein von der zweimaligen Be­zahlung befreien konnte»*

Posten waren auch unter den Kaufleuten, Einer inseriert:

"Kauft Pälhaare! Wer gut will düngen, nehme Haar, denn sie bessern, 'das ist wahr; Wies Sprichwort geht, wohl sieben Jahr» Schaut nur auf harrgedüngte Äcker! Wie stehn die Sachen da so lecker, viel schöner wie nach andern Drecker» " Eine Witwe Reipert gibt bekannt: "Ein verehrliches Publikum erlaube ich mir ergebenst darauf aufmerksam zu machen, daß sämtliche Schulbücher, Wörterbücher und Atlanten, w r elche in den nassauischen Gelehrtenschulen gebraucht werden, schön und dauerhaft gebunden, von heute an bei mir zu haben sind T u »

Die Firma H» J» Schnupp, Marktplatz, bietet neben Hülsenfrüchten, Dünger, Zement, Steinkohle, und Kleider­stoffen auch Gichtwatte an»

"Dr, Patt.I.sons Gichtwatte lindert sofort und heilt schnell Gicht und Rheumatismen aller Art, als Gesichts-, Brust-,

Hals und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Kniegicht, Magen - und Unterleibsschmerz usw» In Paketen zu 30 kr und zu 16 kr» " '

Außer den genannten inserierten vor hundert Jahren noch folgende Kaufleute; "Joseph Vohs: Holländische Heringe,

Carl Neurohr; Fenchelhonig - Extrakt» Georg Hannappel;

Wein, Branntwein, Malzkeime» Adam Rupin: Gute und . billige Brillen,, optische Waren» Wilhelm Kunst , Sauertal­straße: Gute Jugendschriften, das.Neue Testament.»

Düngemittel boten feil: Johann Müller, Johann Baptist Hisgen, Peter Schraeder, Ebernhahn, Gebrüder Schwarz, Holzappel und Laurenburg, Johann Jakob Gerz, Vallendar»

Außerdem: D» Bausch, Herschbach; Samen und Geräte» Christian Hagelauer: Kalk und Sandsteine» Caspar Harten­fels: Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Knochenmehl»

Die Übersicht zeigt, das die übrigen Orte des Verbreitungs- _ gebietes, etwa Wallmerod und Selters, im Anzeigenteil kaum vertreten sind» Das beweist wohl, welch große An ­ziehungskraft bereits damals Montabaur als Einkaufsort für den unteren Westerwald besaß»

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