Ausgabe 
21.7.1967
 
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VERBANDS-undVEREI NSMITTEI LUNGEN

Bürger- und Gewerbeverein e.V. .

Montabaur.

Am Dienstag, dem 18. Juli 1967 fand im Kolpinghaus die Jahreshauptversammlung des Vereins für 1966/67 statt.

Nach Erledigung der allgemeinen Punkte, wie Geschäfts­bericht, Kassenbericht, Prüfungsbericht der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt.

Im Anschluß daran hielt Herr Mockenhaupt vom Einzel­handelsverband Koblenz-Montabaur einen längeren Vortrag über die Mehrwertsteuer. Der Vortrag war sehr interessant und lehrreich. Herr Mockenhaupt erklärte die Auswirkungen des Mehrwertsteuergesetzes auch an Hand von Beispielen, welche den Versammlungsteilnehmern vorgelegt wurden, eingehend. Der Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen.

Unter Punkt "Verschiedenes" gab der Vorsitzende Herr ZühlJke u. a. bekannt, daß der Verein 10 Ruhebänke der Stadt Montabaur zur Aufstellung auf dem Friedhof über­geben habe.. Auch seien in den letzten Tagen eine Anzahl Blumenschalen an verschiedenen Stellen der Stadt vom Verein aufgestellt worden^ Weiter wurden verschiedene städtische Probleme kurz angesprochen.

Die Jahreshauptversammlung war von Mitgliedern und Nicht­mitgliedern gut besucht.

Für Ihre freundliche Unterstützung danken wir im voraus. Bürger- u. Gewerbeverein e. V.,Montabaur gez. Unterschrift Geschäftsführer

RENTENZAHLUNGEN

Beim Postamt Montabaur werden die Renten für den Monat August 1967 wie folgt ausgezahlt:

Versorgtunlgsrenten: £8. Juli 1967

Versicherungsrenten: 1. Aug. 1967

MÜTTERBERATUNG

Am Dienstag, dem 1. 8. 1967 um 14. 00 Uhr findet in Montabaur, Staatl. Gesundheitsamt die Mütterberatung statt.

1966 WIEDER WEITER GESTIEGEN

- Die Geschäftsentwifckiung der Nassauischen Sparkasse im Jahre 1966 -

Das Jahr 1966 stand für die Bundesrepublik im Zeichen konjunkturdämpfender Maßnahmen zur Sicherung der Geid- wertstabilität. Der allgemeinen Entwicklung entsprechend sah sich auch die einheimische Wirtschaft im zurückliegenden Jahr vor veränderte Wachstumsbedingungen gestellt. Die Nassauische Sparkasse hatte trotzdem im Berichtsjahr wieder eine erfreuliche und beständige Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 140 Millionen DM oder 10, 3 °Jo auf 1, 503 Milliarden DM und überschritt die 1, 5 Milliarde n-Grenze.

Die Gesamteiniagen stiegen von 1, 21 Milliarden auf 1, 34 Milliarden DM. Dieser Zuwachs übertraf sogar das Vorjahres­ergebnis. Von den Gesamteinlagen entfielen 82, 6 °jo auf Spareinlagen, 15 °jo auf Sichteinlagen und 2, 4 °jo auf be­fristete Einlagen. Bereits zu Beginn des Jahres 1966 hatten die Spareinlagen die Milliardengrenze überschritten; sie stiegen bis Jahresende auf 1,113 Milliarden DM an. Entsprechend dem günstigen Einlagenzuwachs hatte sich auch das Kreditgeschäft auf 848, 4 Millionen DM Gesamt­ausleihungen ausgeweitet. Das bedeutete eine Steigerung von 80,1 Millionen oder 14 °]o.

In einzelnen entfielen rd. 77 °]o des Kreditvolumens auf langfristige Ausleihungen, der Rest auf kurz- und mittel­fristige Kredite, sowie durchgeleitete Darlehen und durch­laufende Kredite. Der Anteil der kurz- und Mittelfristigen Ausleihungen hatte sich zu Lasten der langfristigen Aus­leihungen in 1966 um 41 °]o erhöht.

Die annähernd 19. 000 Hypothekendarlehen im Gesamtbe-

träg'vam328 Millionen DM dienten überwiegend der Finan­zierung des Wohnungsbaues und standen vielfach in Verbindung mit den von der Landesbausparkasse Hessen für den nach­stelligen Beleihungsraum zur Verfügung gestellten Baudar­lehen.

Die Gesamthöhe der angekauften Wechsel betrug 162, 2 Millionen DM, verdoppelte sich also fast gegenüber den Um­sätzen im Jahre 1965 in Höhe von 78,1 Millionen.

Die Zahlungsbereitschaft war auch im Jahre 1966 unverändert gut. Die liquiden Mittel beliefen sich am 31. 12.1966 auf rd. 522 Millionen DM, das sind rd. 40 °Jo der Verbindlich­keiten.

Ergänzend noch einige Zahlen aus den verschiedenen Dienst­leistungsgeschäften und dem organisatorischen Bereich:

Durch 62. 000 Kontoneiueröffnungen verteilten sich die Spar­guthaben Ende 1966 auf über 600. 000 Sparkassenbücher.

Davon basierten rd. 79. 000 Konten auf abgeschlossenen Prämiensparverträgen; rd. 17; 000 Konten dienten zur Anlage vermögenswirksamer Leistungen. Das Durchschnittsguthaben je Sparkassenbuch betrug bei der Nassauischen Sparkasse DM 1. 853, -- gegenüber dem Bundesdurchschnitt von hur DM 1.748,--.

Die Zahl der Girokonten stieg im gleichen Zeitraum von 107 auf 112 Tausend an.

Innerhalb des Berichtsjahres wurden monatlich durchschnittlich rd. 434 Tausend Überweisungsaufträge äusgeführt, 367 Tausend Überweisungen auf den Konten gutgeschrieben, 80 Tausend Scheckziehungen eingelöst und 21 Tausend Last­schriften auf den Kundenkonten verbucht. Hinzu kamen monatlich rd. 60 Tausend Schecks und Lastschriften auf fremde Girostellen. Darüber hinaus wurden im Berichtszeit­raum etwa 650. 000 Dauerüberweisungsaufträge ausgeführt.

Im Wertpapiergeschäft wurden 1966 wiederum gute Umsätze getätigt, was unter anderem durch die 1. 700 neueröffneten Wertpapierdepots bestätigt wurde.

Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich 1966 auf 1497 Bedienstete.

10 neue Zweigstellen wurden eröffnet, so daß die Nassauische Sparkasse Ende 1966 mit insgesamt 291 Niederlassungen ein­schließlich 19 Fahrbarer Zweigstellen mit 401 Haltestellen ihre Kundschaft überall ortsnah bedienen konnte.

UNSERE KURZGESCHICHTE

Das Verhör...

"So, mein Junge", sagte der gestrenge Vater, krauste die Stirn und legte den Stock aus der Hand. "Jetzt 'raus mit der Sprache! Woher hattest du eigentlich nun diesen scheußlichen Schmöker? Na, wird's bald?"

Der Sohn rieb sich die Verlängerung des Rückens, schniefte und schaute unsagbar traurig auf seinen Ernährer und ... schwieg.

"Verstockter Bengel! Du verdienst noch eine Tracht Prügel!" Der Sohn heulte wie eine Feuerwehrsirene auf.

"Woher hast du diesen Schmöker?"

"Wenn ... ichs .... sage ... kriege ... ich wieder Haue!" schluchzte der Sohn und schielte nach der Tür des Zimmers, als suche er einen schnellen Abgang.

"Du bekommst keine Haue ... abgemacht!" Der Vater be­ruhigte sich. Wenigstens reden sollte der Bengel. "Also -- woher stammt "Der Rächer"?"

"Aus Manitoba, Papa!"

"Wie? Was?"

Das AMTL. BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 v. 1. Jan. 1964 Herausgeber: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch Chefredaktion: Marion Scheidhauer, Ignaz Kurz Anzeigenleitung: Ignaz Kurz, Manfred Schultheiß Druckerei- und Versandleitung: Robert Loth, Walter Stutz Werbe- und Vertriebsleitung: Simon Frankenberger, Fritz Volz DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID 6689 Merchweiler/Saar, Primo-Haus, Tel. 06825/5021,Telex 0444826 6236 Eschborn/Ts.,Schwalbacherstr.,Tel.06196/41004,Telex 0414396

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