Absicherung gegen den restlichen Mauerteil errichtet werden muß.
Es sei jedoch schon jetzt darauf hingewiesen, daß während des Abbruchs dieses Mauerstückes für wenige Tage noch einmal eine Totalsperre notwendig wird,,
Die Passanten sind aufgefordert, wegen der auf der Straße gelagerten Mauersteine bei der Benutzung des Bürgersteiges vorsichtig zu sein.
Finanzamt Montabaur
Auf die im Bekanntmachungskasten aushängenden Bekanntmachungen des Finanzamtes Montabaur betreffend die Abgabe von Steuererklärungen für das R. J. 1966 und die Einsendung der Lohnsteuerkarten 1966 wird aufmerksam gemacht.
Begasung der Fuchs- und Dachsbaue
In der nächsten Zeit werden die Fuchs- und Dachsbaue im Kreis begast. Die Begasung erfolgt mit einem schnellwirkenden Giftstoff. Dabei werden alle Röhren der Baue fest verschlossen.
Es wird mit Nachdruck daraufhingewiesen, daß begaste Baue nicht geöffnet werden dürfen.
Montabaur, den 13. April 1967
Stadtverwaltung Montabaur Der Bürgermeister
RENTENZAHLUNGEN
Beim Postamt Montabaur werden die Renten für Mai 1967 wie folgt ausgezahlt;
Versorgungsrenten; 27. April 1967
Versicherungsrenten; 28. April 1967
ENDE DES AMTLICHEN TEILES
VERBANDS-und VEREINS MITTEILUNGEN
Volkshochschule der Stadt Montabaur
Die VHS Montabaur lädt die Bevölkerung der Stadt Montabaur und Umgebung zu einem interessanten Vortrag mit Farbdias ein.
HerrVebkehrsdirektor a. D.
Walter Meisei
plaudert und zeigt Bilder zu dem Thema;
"Natur und Kunst rund um Montabaur'*
I. Teil; Jenseits der Autobahn.
Alle Freunde unserer schönen Heimat werden sicher einen guten Abend erleben.
Der Vortrag ist am
Donnerstag, den 27. 4.1967 um 20. 00 Uhr im Projektionssaal des Staat!. Gymnasiums, Wölfchesbitz- straße.
Unkostenbeitrag; 0, 50 DM
Montabaur, den 18.4.1967 gez. Leister, Oberstudienrat
Die Wirkung der Tabakgifte auf die Gesundheit des Me risc he h»Von Prof. Dr. med. habil.
P. Bernhard - Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Duisburg - Hambprn»_
Es handelt sich bei der Schädigung durch den inhalierten Rauch der Zigaretten-, Zigarren- und Pfeifentabake um eine Reihe von Tabakgiften, die nicht nur aus Nikotin bestehen, sondern aus einer Reihe von Stoffen, von denen allerdings Nikotin das Hauptgift darstellt.
Nikotin wirkt vergiftend auf das Nervensystem, insbesondere die Nervenknötchen, und zwar wirkt es erst anregend und bei größeren Mengen lähmend auf die Nerven- funktion. Dazwischen liegt eine ganze, fein abgestufte Skala von der ersten leichten Reizung bis g U r vollständigen Lähmung. Zeitlich und auch dem Grade nach sind die Vergiftungen aber äußerst verschieden.
Am Herzen bewirken sie zunächst eine Verlangsamung, dann eine Beschleunigung der Herzschlagfolge, an den Verdauungsorganen eine Förderung der Darmbewegungen, und an den übrigen Organen zeigen sie je nach der Menge und der Dauer der Einwirkung teils beruhigende, teils erregende Wirkungen.
Die Kreislaufwirkung des Nikotins besteht zunächst in einer starken Zusammenziehung der feinsten Blutgefäße, der Kapillaren, welche sich bis zum Krampf steigern kann. Bei Blutgefäßkrämpfen aber fällt die Versorgung von Organteilen vollständig aus.
Bei chronischem Tabakgenuß entstehen später in den krampf-| haft verengerten Blutgefäßen echte anatomische Veränderungen mit Wucherungen der Blutgefäßinnenhaut und der Blutgefäßwandung. Damit wird aber die Lichtung des Gefäßrohres verkleinert, und es strömt nicht genügend Blut hindurch, das Versorgungsgebiet ausreichend zu ernähren; in schweren Fällen schließen sich die Kapillaren vollständig. Nach Tuba (Innsbruck) sind die Nikotinwirkungen auf den menschlichen Organismus komplex; Herz-, Haut- und Schleimhautdurchblutung, Atmungssystem, Hormondrüsen, Nervensystem, Vitamine und Fermente zeigen unter Nikotin Funktionsveränderungen. Über die Wirkung auf das vegetative| Nervensystem hinaus beeinflußt Nikotin das Zentralnervensystem, das Zwischenhirn und die Hirnanhangdrüse und über diese die Hormondrüsen der Nebennieren, Schilddrüse,
Hoden und Eierstöcke.
Zu diesen Schäden des Nikotins treten beim Zigarettenrauchen die übrigen Tabakgifte hinzu; Diese Nebengifte im Tabakrauch bleiben in ihrer giftigen Wirkung zwar weit hinter dem Nikotin zurück, haben aber jede ihre eigene] giftige Komponente, weiche alle Nikotinschäden ergänzt, und deren Gesamtheit mit Nikotin zusammen die Tabakgifte bilden.
Einen reichlichen Anteil am Tabakrauche hat das Kohlenoxyd | mit 1-14 %, weiches in den roten Blutkörperchen und dem Gasstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Dem Methylalkohol im Tabakrauche sind in erster Linie die Augenschäden der Ra uc he rinne n zuge schrieben 1 worden (Tabak- amblyöpie). Ammoniak wirkt reizend auf die Schleimhäute der Atmungsorgane, nimmt seinen Anteil an der Entstehung der Raucherkatarrhe und kann zur Lungentuberkulose disponieren, undder Tabakteer besitzt eine ausgesprochene krebserregende Wirkung.
Nach Gseil (Basel) betreffen die Gesundheitsschädigungen, welche durch das chronische Tabakrauchen entstehen können, entsprechend den verschiedenen giftigen Tabakstoffen begreiflicherweise verschiedene Organe oder Organsysteme.
Es-sind dies in erster Linie Kreislauf, Magen- Darmkanal, Nervensystem und Atemwege und alle Einzeiorgane, die über Kreislauf und Nervensystem beeinflußt werden.
Wir kennen als Tabakschäden die Folgen der chronischen Zigarettenvergiftung auf den Organismus. Wir unterscheiden nicht zwischen Tabakgenuß und Tabakmißbrauch; der Genuß ist schon ein Mißbrauch.
Wenige Gifte sind im Angriff so gut getarnt wie der Tabak. Die "beruhigende" Wirkung der Zigarette wird nicht als Betäubung empfundep; der leichte Rausch beim Rauchen wird "geistbeireiend" genannt und löscht doch berechtigte Hemmungen, macht hemmungsloser.
Raucher und Raucherin glauben, Schwierigkeiten überwinden zu können, aber sie unterschätzen sie. Sie verlieren das klare Urteil, den scharfen Maßstab, ähnlich wie der Trinker. I
A lies wenij um sc
nach;
Do* AMTLICHE BEKANNTMACHUNGSBLATT erscheint wöchentlich Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr, 2 vom 1. Okt. 1965
HERAUSGEBER: Hans Schmid. VERLAGSLEITUNG: Christa Frisch CHEFREDAKTION u. PRODUKTIONSLEITUNG: Marion Scheidhauer,[
DRUCK/VERSAND: Robert U*
Jene T Ursach mein s schäde andere mittel der sec Fra u.
DER
Aus de wurde Kreise ruht ei wächsi auf m<
Weich wenn .
fügt d Wie n und de es siel
Schöp
dich r
Meine
beugt
Sieh,
leuchi
Nun b Wölbt schm Rasch hebet füllet
Aus d
wurde
Nun,
spend
sehen
Zeig
Wenn Scher Was ( - wie selbst atme
KE
DRUCK und VERLAG: PRIMO-VERLAG HANS SCHMID, 6689 Merchweiler/Saar, Pf. 20, Telefon 06825/5021, Telex 0444826, 6236 Eschborn/Taunus, Telefon 06196 / 41004, Telex 0414396
- 71 -

