Ausgabe 
23.3.1967
 
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Stadt

Montabaur

mtsblatt

Für den amtlichen Teil verantwortlich: Der Bürgermeister

4. JAHRGANG (56) _ DONNERSTAG, DEN 23. MÄRZ 1 967 _ NUMMER 12

RAT UND VERWALTUNG DER STADT MONTABAUR WÜNSCHEN ALLEN MITBÜRGERN

EIN FROHES OSTERFEST

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BEREITSCHAFTSDIENSTE

Ärzte - Sonntagsdienst

Freitag, den 24. 3. 1967 Dr. Elmar BISPING,

Ruppach - Tel. 560

Sonntag, den 26.3.1967 und Montag, den 27.3.1967

Dr. HEUSTER, Montabaur,

Koblenzer Straße - Tel. 8141

Zahnärztlicher Sonntagsdienst

Freitag, den 24.3.1967

Dr. BUBINGER, Montabaur,

Fürstenweg 25 - Tel 422

Za. DEICHMANN, Herschbach ü. Selters Tel. 414

Sonntag, den 26.3.1967

Dr. GERHARDUS, Montabaur Waterloostraße 6 - Tel. 456

Za. NEBGEN, Höhr-Grenzhausen, Parkstraße 5

Montag, den 27.3.1967

Za. DMOCH, Hundsangen,

Obererbacher Str. 2 - Tel. 319

Za.LAUDAGE, Neuhäusel,

Simmerner Str. 16

Apotheken - Dienst

von Samstag, den 25.3.1967 - 14.00 Uhr bis Samstag, den 1.4.1967 - 14. 00 Uhr

RAT HAUS-APOTHEKE, Montabaur Großer Markt 8 - Tel. 426

Krankenwagen

Freitag, den 24.3. 1967 GÖRG, Herschbach Tel. (02626) 5166

HALBRITTER, Höhr-Grenzhausen Tel. (02624) 7010

Samstag/Sonntag, den 25./26.3.1967 STRACKE, Helferskirchen Tel. (02626) 5666

RIGOLL, Montabaur Tel. (02602) 777

Montag, den 27.3.1967 GÖRG, Herschbach Tel. (02626) 5166

HALBRITTER, Höhr-Grenzhausen Tel. (02624) 7010

KlRCHLICHE NACHRICHTEN

Unter den Türmen von ir St. Peter tr

MISEROER *- KOLLEKTE 1966:

Pfarrkirche - 24. 079; Eschelbach - 851, -DM; Wirzen­born 668, -- DM; Krhs. - 1. 996, -- DM;

Gesamt: 27.588, DM

1967:

Pfarrkirche - 22. 102, -- DM; Eschelbach - 946, DM; Wirzenborn 777, -- DM; Krhs. -1. 550, -- DM;

Gesamt: 25.375.--DM am 17.3. bereits - 26.174,50 DM

Das Ergebnis von 1967 ist vorläufig, da die Sammlung noch bis zum Ende der österlichen Zeit weitergeht. Für das auch in diesem Jahr außerordentlich gute Ergebnis darf ich allen Pfarrkindern auch im Namen der Hungern­den und Kranken in der Welt von ganzem Herzen mei­nen ehrlichen Dank sagen.

Es geht ihm wie dem Pfarrer zu OSTERN

Irgendwo in deutschen Landen ist dieser Satz zum geflügel­ten Wort geworden, und man will damit sagen, daß es je­manden gesonders gut geht. So gut, wie dem Pfarrer zu Ostern. Der Voiksmund, der dieses Wort erfunden hat, ist also der Ansicht, daß es einem Pfarrer gerade zu Ostern be­sonders gut geht. In gewissem Sinne mag das stimmen. Ei­ne schwere, harte, arbeitsreiche Zeit liegt hinter ihm.

Die Liturgie der Kartage erforderte viel Überlegung und Vorbereitung. Die langen Stunden im Beichtstuhl waren nicht nur anstrengend, sondern auch angefüilt mit einer fast übermenschlichen Verantwortung. Daß er all das glück­lich hinter sich gebracht hat, muß erlösend wirken. Dazu kommt, daß sowohl die Liturgie wie der Beichtstühl nicht nur Belastung waren, sondern auch eine Quelle großer Freu­de. Menschen zu Gott und damit zum inneren Frieden führen zu dürfen, gehört nicht nur zur Aufgabe des Priesters, sondern erfüllt ihn auch mit einer Freude, von der die Kin­der dieser Weit nicht einmal eine Ahnung haben. Die Freu­de wird aber noch dadurch erhöht, daß gerade an Ostern so mancher den Weg zu Gott und zur Kirche zurückgefunden hat, der vielleicht seit Jahren abseits stand. Aus all diesen

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