Ausgabe 
13.1.1967
 
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11

Zeitpunkt der

Einwohnerzahl

I.

Wohnsitz: Männer

I. Wohnsitz :

Frauen

Haushai

Zählung

gesamt

I. Wohn-

II. Wohn

- Auslän-

Flucht-

gesamt

gesamt

kath.

andere

sitz

sitz

der

linge

kath.

ev.

andere

ev.

tungen

31.12. 1961

6569

6127

442

46

704

2936

2311

581

44

3191

2485

656

50

1985

31.12.1962

6605

6131

474

63

710

2934

2310

572

52

3197

2484

661

52

1991

31.12.1963

6652

6149

503

96

730 .

2952

2322

580

50

3197

2461

679

50

2012

31.12.1964

6510

6119

391

86 '

722

2940

2289

591

60

3179

2472

653

54

2033

31.12.1965

6616

6322

294

80

752

3045

2322

661

62

3277

2509

716

52

2096

31.12.1966

7248

67.15

533

119

811

3241

2449

726

66

3474

2614

807

53

2213

Der statistische Bericht wird fortgesetzt.

Jahresbericht

der Be zirks verkehrswacht Montabaur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr Der Verkehrswacht ist es gelungen, sehr gute Kontakte zu den im Vereinsbereich stationierten Einheiten der Bundeswehr her­zustellen. Ein Offizier der Bundeswehr gehört dem Vorstand des Vereins an.

Der techn. Offizier der 5. Panzerdivison sowie der Komman - deur der Feldjäger im Bereich der Panzerdivision arbeiten im Beirat der Verkehrswacht mit. Die aufgeschlossene und mo­derne Haltung, die dem Verein im Bereich der Bundeswehr allenthalber entgegengebracht wird, läßt eine weitere Vertie­fung der Zusammenarbeit erhoffen. Die Verkehrswacht wird sich alle Miihe geben, die gerade bei der Bundeswehr in be­sonderem Maße vorhandenen Möglichkeiten, verkehrserziehe­risch auf junge Männer einzuwirken, intensiv zu nutzen.

Die der Verkehrswacht angehörenden Offiziere haben sich be­reitgefunden, ihr Fachwissen auch im zivilen Bereich für die Verkehrserziehungsarbeit dienstbar zu machen.

Geräte

Die Verkehrswacht hat Geräte - Testgeräte ; Tonfilmgeräte- im Gesamtwert von 7. 500, - DM angeschafft.

Einsatz eines Testgerätes für Ver k ehr s t a u g- lichkeit.

Bereits kurz nach unserer Gründung wurde ein Seh- und Reak­tionstestgerät angeschafft.

Das Sehtestgerät ermöglicht die Feststellung von Fehlern hin­sichtlich der Sehschärfe, räumlichen Sehens, Farbsehens und zur Feststellung der Gesichtsfeld grenzen. Außerdem wird das Reaktionsvermögen getestet. Der Test erfolgt ohne Namens­nennung, die Testperson erhält jedoch einen Merkzettel, auf dem die Ergebnisse und die Auswertung des Tests verzeichnet sind.

Insgesamt wurden bisher rund 9. 000 Personen getestet.

Auf Grund der Durchschriften der Testergebnisse sind wir in der Lage, eine Auswertung vorzunehmen. Hierbei ergaben sich bei den getesteten Personen folgende Fehlerhaftigkeiten: 2, 5 °]o Sehfehler in der Weitsicht 3,5 °jo Farbsehfehler 1, 7 °Jo Fehler in der Reaktionsfähigkeit

31, 0 °7o Fehler im räumlichen Sehen = Fehlerquote insgesamt

37, 7 °]o .

Bezeichnend ist, daß kaum eine der mit Fehlern behafteten Testpersonen sich der eigenen Fehlerhaftigkeit bewußt war. Gerade Mängel im räumlichen Sehen werden von der betref­fenden Person selbst kaum wahrgenommen. Das räumliche Sehen ist aber im Verkehr von ganz erheblicher Bedeutung.

Die Gesamtkosten für den Einsatz des Testgerätes betragen etwa 7. 500,DM. Das Gerät wird von der Bundeswehr mit­benutzt.

Sonstige Aktionen.

1. Um Verkehrs Unfälle unter Beteiligung alter Menschen zu vermeiden, wurde mit allen 28 Altenheimen unseres Betreu­ungsbezirkes Verbindung aufgenommen und rund 1. 000 Auf­klärungsschriften, die auf diesen Personenkreis ab gestimmt sind, verteilt.

Zur Sicherheit gehbehinderter Verkehrsteilnehmer wurden weiße Spazierstücke an die Heimleitung übergeben.

2. Seitens der Bundes- und Landesverkehrswacht wurde die

Bezirksverkehrswacht Montabaur kostenlos mit etwa rund 100. 000 Aufklärungsschriften aller Art versorgt. Die Vertei­lung erfolgte überwiegend durch die Unterstützung der Poli­zeidienststellen.

Anläßlich dieses Jahresberichtes möchten wir nicht versäumen zu danken ;

Dank all denen, die durch ihren persönlichen Einsatz zu der aufgezeigten Tätigkeit beigetragen haben. Besondere Aner­kennung verdient die verständnisvolle Mitarbeit der Polizei und die selbstlose Tätigkeit vieler unserer Mitglieder.

Dank gilt aber auch allen, die unsere Arbeit durch finanzielle Zuwendungen ermöglichten : Das Landesministerium für Wirt­schaft und Verkehr hat einen erheblichen Anteil an der Be - Schaffung der Verkehrs lehr mittel. Es hat durch Zuweisung über die Landesverkehrswacht Mainz wesentlich zur Deckung unse­rer Unkosten beigetragen. Die übrigen Mittel wurden aufge­bracht durch Spenden aufgeschlossener Industriebetriebe und einiger Gemeinden, insbesondere aber durch - "Verkehrssün­der " .

Ein besonderer Dank den Gerichten, die uns durch diese Buß­geldzuweisungen unterstützt haben.

Wie nützlich und sinnvoll die Zuwendungen verwandt wurden, können wir leider an einem konkreten Erfolg nicht aufzeigen. Verhütete und dadurch vermiedene Unfälle sieht man nicht. Möge daher dieser Bericht unserer Tätigkeit aufzeigen, daß wir die uns zugewandten Mittel verdient haben.

Wie wichtig unsere Arbeit ist, zeigen die Unfallzahlen des vergangenen Jahres, die jetzt schon einen traurigen "Rekord" ankünden. Es wäre falsch, deshalb zu resignieren.

Seien wir uns bewußt, daß wir mit unserer Arbeit nicht alles, ja vielleicht nicht einmal viel, zu erreichen vermögen. Erreichen wir nur wenig, ja helfen wir nur einen einzigen folgenschweren Unfall vermeiden - so hat sich unsere Tätig­keit schon gelohnt.

Für den Vorstand : Holly - Feilen - Rombach - Ströder .

FÜR SIE NOTIERT

"Ein einziger Fehltritt'

kann mitunter unübersehbare Folgen haben, sagte der Lehrer und wollte Beispiele dafür haben.

Da meldete sich der Sohn eines Fahrlehrers : " Wenn der Kraftfahrer statt auf die Bremse aufs Gaspedal tritt " .

reinigt MÄNTEL fUr

FILIALE: Montabaur, Bahnhofstr. 18 Zeitschriften Hoff, Kirchstr. 18 Stahlhofen, Eschelbach