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Montabaur
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A//e in unserem Verlag erscheinenden Mitteilung*- u. Ortsnachrichtenblätter tragen in der Gesamtheit den Haupttitel
PR5M0-NACHRICHTEN
3. JAHRGANG (56)
F REI TAG, DEN' 23. DEZEMBER 1966
NUMMER 52
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GRUSSWORT ZU DEN FESTTAGEN
Um die mitternächtliche Stunde der Heiligen Nacht rufen uns die Glocken der beiden Pfarrkirchen zur Messe und zum Gebet. ,
Der vorweihnachtliche Alltagstrubel ist als Last abgeworfen, die Festtags - karten sind verschickt, alle eingehende Post ist gesichtet, endlich ist der Weihnachtsbaum geputzt, die Kerzen an der Krippe strahlen Licht und Wärme aus, und viele Augenpaare ruhen mit gelassener Zufriedenheit auf den mit großer Sorgfalt zusammengetragenen Geschenken, ' '
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Ist aber tatsächlich für uns alle Weihnachten? Oder ist vielleicht die Zahl derer, die alles so mitmachen, weil es immer schon-so-war und .weil es auch in diesem Jahr so sein muß, größer als die Zahl derer, die den unüberhörbaren Anruf des heiligen Gottes in die eigentliche Mitte des Weihnachtsfestes stellen. Wenn man das Geschehen des grauen Alltags rückblickend überschaut, so könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, daß einige Mitmenschen die Weihnachtsbotschaft und das Weihnachtsfest als bloße historische Fakten und als legendäre Einstellung des Geschehens betrachten.
Die Weihnachtsbotschaft gilt jedoch für uns alle, ob im Verhältnis Bürger ■ - zum Mitbürger oder auf der Ebene, auf der sich Bürger, St'adtrjafc .1)04 ’MWrAL.-' waltung begegnen. Sie muß uns ständig neu beleben und aufrufen •Äüm. ge- / .p genseitigen Verständnis und zur tätigen Hilfeleistung im'Interesse, der Allgemeinheit wie auch des Einzelnen.
-der Einzelne muß sich bewußt werden, daß er von der Gemeinschaft nur das erwarten und fordern darf, was er selbst bereit t, der Allgemeinheit zu erbringen.
enn auch im Stadtbild sich vieles geändert hat, so haben sich im vergangenen Jahr unsere Wünsche im privaten wie auch im r fentlichen Lebensbereich sicherlich nicht voll erfüllt. Sie werden im Jahre 1967 nur noch aus einem kleineren und bescheideneren Füllhorn ausgeschüttet und realisiert werden können. Um so mehr gilt es für uns, zusammenzurücken und verständnis- )11 für einander einzustehen.
eine Weihnach.ts- und Neujahrsgrüße richten sich an alle, die hier in unserer Stadt leben und schaffen. Den Kranken in ihrer Uen Einsamkeit. Ich grüße die neuen Bürger unserer Stadt -hier insbesondere unsere Soldaten- mit dem weihnachtlichen unsch, daß sie in Montabaur eine gute Herberge gefunden haben.
dem ich Sie auch für die Zukunft um eine weitere gute und verständnisvolle Zusammenarbeit bitte, wünsche ich Ihnen, eine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürgei,
FROHE WEIHNACHTEN ' UND EIN GLÜCKLICHES NEUES |AHR
■ . . , " MAN GELS , 1
.. v.. Bürgermeister
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