Ausgabe 
16.12.1966
 
Einzelbild herunterladen

Gewerbe- und Bürgerverein e. V., Vors. Hans Zühlke, Bahnhofstr. 11

Bund der vertriebenen Deutschen, Kreisverb.Uww. , Ortsgruppe Montabaur, Vors. Frau Johanna Galke, Her­derstraße

Ostchor Montabaur, Vors. Gerhard Mahn, Jahnstr. 30 Jugendkammerorchester Montabaur, Leiter Friedrich Kraut, Colletstraße

Segelfluggruppe Montabaur, Vors. Alfons Glasner,

Herzog-Adolf-Str. 18

Schützengesellschaft Montabaur e. V. , Ortsgruppe Monta­baur, Vors. Oberforstmeister Volkening, Holler KG. Heiterkeit 1889, Montabaur e. V., Vors. Alfred Busch, Burgstr. 5

Kneipp-Verein, Montabaur, Vors. Bürgermeister a. D. Robert Kraulich, Bahnhofstraße.

PRIMO-Weihnachtspreisausschreiben 1966

Liebe Rätselfreunde,

die richtige. Lösung der Folge 2 des diesjährigen Preis­ausschreibens mußte heißen:

"Sie kaufen gut bei unseren Inserenten"

Der Hauptgewinn der ersten Folge ging nach Hausbach/

Saar an Frau Gisela Backes in der Hochwaldstraße 11.

Der Hauptgewinn der 2. Folge ging nach Wadgassen an ) Herrn Albin Stopp in der Wendelstraße 5.

Wir beglückwünschen beide Gewinner zu ihrem Waren­gutschein in Höhe von DM 100, - -.

WICHTIGER HINWEIS

In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr kein Mitteilungs- und Nachrichtenblatt.

Sehr geehrte Leser,

wir dürfen Sie nochmals darauf hinweisen, daß in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr das Mittei­lungs- und Nachrichtenblatt nicht erscheint.

Aus diesem Grunde bitten wir alle Inserenten und alle Vereins Vorstände, dafür Sorge zu tragen, daß die Mitteilungen, die zur Veröffentlichung kommen sollen und die Zeit vom 1. bis 7. Januar 1967 betreffen, in der Ausgabe vor Weihnachten, also der nächsten, ver­öffentlicht werden müssen.

Bitte entsprechen Sie unserer Bitte, damit die kommende Ausgabe ihrem Zweck entsprechend gestaltet werden kann.

Für ihre Mithilfe danken wir Ihnen bestens und grüßen Sie freundlich

PRIMO- VERLAG HANS SCHMID - Redaktion -

AKTUELLE VERWALTUNG!:

Kennen Sie den Unterwesterwaldkreis ?

Ein kleines Heimat - Quiz Fragen:

1. Wieviel Gemeinden gehören zum Unterwesterwald- kreis?

2. Wie heißen die drei größten Gemeinden des Kreises?

3. Welche Gemeinde liegt östlicher: Wirges oder Montabaur?

4. Wie alt ist der Unterwesterwaldkreis?

5. Welche Verwaltungsabteilungen besitzt das Landrats­amt ?

Antworten:

1. Zum Unterwesterwaldkreis gehören 90 Gemeinden.

2. Die drei größten Orte des Kreises sind:

1. Stadt Höhr-Grenzhausen (etwa 9000 Einwohner)

2. Kreisstadt Montabaur (etwa 6600 Einwohner)

3. Gemeinde Wirges (etwa 4800 Einwohner)

3. Montabaur liegt etwa 1-2 km östlicher als Wirges.

4. Am 27. Februar des kommenden Jahres werden es genau 100 Jahre her sein, daß der Unterwesterwaldkreis aus den nassauischen Ämtern Montabaur, Selters und Wall­merod gebildet wurde.

1885 wurden das Amt Wallmerod und einige Ortes des Amtes Selters abgetrennt. 1932 gliederte man den Süd­teil des Amtes Wallmerod wieder zurück. Seitdem be­steht er in seinen heutigen Grenzen.

5. Unser Landratsamt hat folgende Verwaltungsabteilungen; Abt.fT; Zentralabteilung:

Abt. la: Gemeindeaufsicht:

Abt. 1 b: Öffentliche Sicherheit und Ordnung;

Abt. 2 a: Schulen und Kultur;

Abt. 2 b: Kreisschulamt;

Abt. 3: Lastenausgleichsamt;

Abt. 4: Sozialwesen;

Abt. 5: Jugendamt Abt. 6a: Kreisbauamt;

Abt. 6b: Kreiskulturbauamt;

Abt. 7a: Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit; Abt. 7b: Landwirtschaftsamt;

Abt. 8: Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt;

Abt. 9a: Finanzen und Steuern;

Abt. 9b: Kreiskasse.

FÜR SIE NOTIERT

Dürfen Fußgänger

auf der Landstraße nebeneinander gehen? Die Straßenverkehrsordnung ( § 37 Abs. 1) bestimmt:

"Fußgänger müssen außerhalb geschlossener Ortschaften auf der äußersten linken Straßenseite gehen. "

Damit verbietet sich nach Auffassung des BGH grundsätz­lich schon von selbst, daß mehrere Fußgänger nebeneinan­der auf der Fahrbahn gehen, so gerne sie sich auch mit­einander unterhalten möchten.

Dann würde nämlich der Fährverkehr, dem die Benutzung der Fahrbahn vorwiegend Vorbehalten ist, bei schmaler Straße mehr als vermeidbar behindert oder gefährdet wer­den.

Deshalb müssen Fußgänger, die nebeneinander gehen, jedenfalls dann, wenn ein Fahrzeug kommt, die Fahr­bahn freigeben. Sie müssen sich dann hintereinander "im Gänsemarsch" am äußersten linken Fahrbahnrand ein- ordnen. Notfalls müssen sie vorübergehend auf den Rand­streifen zurücktreten.

Vernehmungen an der Unfallstelle In Verkehrssachen und den anschließenden Schadenersatz­prozessen ist es oft zweckmäßig, einen gerichtlichen Orts­termin zu beantragen. Dabei sollte man daran denken, u.U. auch die Ladung der Zeugen zur Unfallstelle gleich­zeitig zu beantragen. Mitunter laden geschickte Gerichts­vorsitzende auch von sich aus die Unfallzeugen an den Unfallort. Es ist für alle Prozeßbeteiligte erfahrungsgemäß viel leichter, sich vom Unfallvorgang an Ort und Stelle nachträglich ein Bild zu machen. Anhand der Örtlich­keit wird oft auch die Erinnerungsfähigkeit von Zeugen gestärkt, insbesondere bei unbeholfenen Zeugen, die im Sitzungssaal noch befangener sind , zumal bei abstrakten Fragen vor Gericht. Daher sollte vor allem der beweispflich'. tige Kläger im Schadensersatzprozeß bezw. der Angeklagte im Strafprozeß diesen Gesichtspunkt beachten.

Verantwortlich für Satz und Gestaltung des Textteiles der heutigen Ausgabe: Frau Stutz.

- 3 -