Ausgabe 
24.2.1966
 
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Dienstag, den 1 3. 1966

20. 00 Uhr Frauenhilfe Mittwoch, den 2. 3. 1966

20. 00 Uhr Passionsandacht im Gemeindehaus 3. 1966

Bibelstunde der landeskirchlichen Gemein­schaft 1966

Mädchenschar

Donnerstag, den 3.

20.00 Uhr

Samstag, den 5. 3.

14.30 Uhr

DAS HL. GEIST HOSPITAL ZU MONTABAUR

Fortsetzung

Um die Jahrhundertwende kamen dann zwei weitere Schwestern zur Betreuung der Kleinkinder nach Montabaur. Bereits am 30. Oktober 1899 bemühte sich die Stadt über den Landrat bei der Regierung in Wiesbaden um die Errichtung einer Kleinkinderverwahranstalt, die durch die Schwestern von Dernbach betreut werden sollte. Der An­trag fand aber keine Genehmigung. Am 27. August 1900 wandte sich die Stadt direkt an den Minister für Unterricht und Kultus in Berlin und bat um die Genehmigung. Der Minister erstattete durch Erlaß vom 9. November 1900 auf Grund des Artikels 6 des Gesetzes vom 14. 7. 1888 der Genossenschaft der Armen Dienstmägde Christi widerruflich "die Pflege und Unterweisung von Kindern katho­lischer Konfession, welche sich noch nicht im schulpflichtigen Al­ter befinden, in der daselbst neu zu errichtenden Kleinkinder-Bewahr- schule. Die Eröffnung fand am Nachmittag des 11. März 1901, um 2 l/2 Uhr, vor geladenen Gästen, dem Magistrat und den Stadtver­ordneten, statt(Registratur der Stadt Montabaur, Spezial 19/l0).

Die vollständige Entwertung der Reichsmark in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg beraubte den Hospitalfonds aller seiner nicht un­beträchtlichen Einnahmen aus ausgeliehenen Kapitalien und nahm ihm den gesamten Kapital besitz, der sich im Laufe der Jahrhunderte aus vielen Stiftungen gebildet und durch sparsame Wirtschaft ver­mehrt hatte. Diese Entwicklung setzte bereits Mitte des Weltkrieges 1914/18 ein. Das langsame aber stetige Steigen der Preise machte es unmöglich, die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang zu bringen, so daß schon während des Krieges vom Kapital gezehrt wurde. Das Kapitalvermögen des Hospitalfonds betrug am 1. 4.

1917 82.502, 09 M, am 1. 4. 1919 - 77. 802, 09 M und am 1. 4.

1922 - 73. 802, 09 M (davon Hypotheken 4. 581, 06 M, Sparguthaben 21, 03, Landesbankobligationen.38. 7Q0. - M und Kriegsanleihe 30. 500. - M). Im Laufe von 5 Jahren wurden somit neben den lau­fenden Einnahmen 9. 000. - M vom* Vermögen verlebt. Die Anlage der Kapitalien in Obligationen muß schon für die Zeit des ersten Weltkrieges als schlecht bezeichnet werden - noch schlechter war sie zwischen den beiden Weltkriegen - und entsprach in keiner Weise den Erkenntnissen der damaligen Geldwirtschaft. Das ist ne­ben anderem der Grund, warum der Hospitalfonds heute sein einst­mals bedeutendes Kapitalvermögen restlos verloren hat. Besieht man sich die Aktivposten einer Rechnung des Hospitalfonds, so fällt ins Auge, daß die Zinsen den bedeutendsten Posten der Einnahmen aus- maclien (Hospitalrechnung 1917/18: Einnahmen aus Gebäuden 782, 57, Pacht aus Grundbesitz 1866,10 M und Kapitalzinsen 3.580, 93 M).

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