Akte 
Sitzung 24. August 1995
Entstehung
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Tagesordnungspunkt 13:

- Bericht über die bisherigen Verhandlungen mit der Bahn AG hinsichtlich der Gestaltung des Haltepunktes Montabaur an der geplanten Schnellbahn­strecke Köln - Frankfurt

Antrag der CDU-Fraktion vom 10.08.1995 - Anlage Nr. 12

- Zurückstellung von Planungen und weiteren Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Vorhaben "ICE-Bahnhof 1 Montabaur

Antrag der SPD-Fraktion vom 18.08.1995 - Anlage Nr. 13 Drucksache-Nr. 220/1995 - Anlage Nr. 14

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken gibt einen Sachstandsbericht und erläutert, daß als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ein Bahnhof Montabaur geplant und gebaut werden solle. Im Gebiet der Verbandsgemeinde Montabaur gebe es 3 Pla­nungsabschnitte mit den Nummern 71, 72 und 73.

Planungsabschnitt 71: Stadtgrenze (Eigendorf) bis B 255 (Eingang Tunnel

Himmelfeld) = Kernbereich Montabaur; Unterlagen liegen bisher nicht vor.

Planungsabschnitt 72: Tunnel unter dem Himmelberg ab der B 255 bis in die

Gemarkung Heilberscheid

Das Eisenbahnbundesamt als Planfeststellungsbehörde hat der Bezirksregierung Koblenz als Anhörungsbehörde für den Planfeststellungsabschnitt 72 die Planunterlagen zur Durchführung des Planfeststellungsverfahrens zuge­leitet. Diese Planunterlagen liegen in der Zeit vom 04.09. - 04.10.1995 bei der Verwaltung öffentlich aus. Gleichzeitig hat die Bezirksregierung die vom Planfeststellungsab­schnitt 72 betroffenen Gemeinden aufgefordert, innerhalb von 6 Wochen (gerechnet ab 10.08.1995) zu den Planun­terlagen Stellung zu nehmen.

Planungsabschnitt 73 Heilberscheid bis zur Landesgrenze (östlich von Görges-

hausen); auch diese Unterlagen liegen bisher nicht vor.

Zwischenzeitlich haben Gespräche und Arbeitskreise stattgefunden, in denen wichti­ge Vorfragen abgestimmt wurden, damit diese auch Gegenstand des Planfeststel­lungsverfahrens wurden. Teilweise sei dies gelungen - bei der Ausgestaltung des Bahnhofes Montabaur allerdings nicht zur vollen Zufriedenheit. Im Planfeststellungs­verfahren müsse geregelt werden, welche Forderungen von der Stadt Montabaur unverzichtbar für die Ausgestaltung des Bahnhofes seien. Die Bahn AG habe in ei­nem Gespräch am 10.07.1995 in Frankfurt erklärt, eine sogenannte Sparlösung für den Bahnhof Montabaur in das Verfahren einzubringen, wohl wissend, daß das Er­gebnis des Verfahrens ein anderes sein müsse.

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