Anlage Nr. 2 zur Niederschrift
Verban3sgeiaeinde«erke _ Montabaur-
Anlage zu TOP 1/2
56410 Montabaur, 19.04.1995
Abt. III
- Bauamt - im H a u a e
Stellungnahme der Verbandsgemeindeeerke zur Erschließung des Neubaugebietes "Ver- längerte Südstraße" in Montabaur-Elgendorf in abwassertechnischer Hinsicht
Die Entwässerung des o. g. Baugebietes wirft erhebliche entwässerungstechnische Probleme auf, die anhand der abwassertechnischen Voruntersuchung für dieses Gebiet durch das Planungsbüro Feiden, Brey am Rhein, durch folgendes Konzept gelöst werden müssen.
1. Der Kanal in der Dernbacher Straße von der Südstraße bis zum Verbindungssammler zum Regenstauraum Eigendorf muß aufgenommen und vergrößert werden; dies sind 115 m, wobei Kosten von ca. 140.000,— DM entstehen.
2. Da die Verrohrung des Waldbaches im Bereich der Kirche schon jetzt bei Starkregen nicht mehr ausreicht, ist eine Trennkanalisation und somit eine weitere Zuleitung von Oberflächenwasser in diesen Bach nicht möglich; das Gebiet muß in Mischkanalisation entwässert werden; damit die weiterführenden Kanäle nicht überlastet werden, müssen hierzu ca. 180 m 3 Rückstauvolumen geschaffen werden.
Um dies zu gewährleisten, müssen auf den Grundstücken Zisternen zur Rückhaltung des Oberflächenwassers angelegt werden, die sich selbst entleeren können. Für die Dimensionierung ist 1 m 3 pro 100 m 2 befestigte Fläche bereitzustellen.
3. Außerdem muß der obere (westliche) Teil des Baugebietes an die Mischkanalisation der Köppelstraße angeschlossen werden, die zur Aufnahme dieses Wassers noch in der Lage ist.
4. Die Anlage der Trennkanalisation auch nur für einige am Bach liegende Grundstücke kann nicht gewählt werden, da wie schon unter Punkt 2 aufgeführt wurde, der Waldbach in diesem Bereich nicht mehr in der Lage ist, weiteres Oberflächenwasser aufzunehmen, ohne die Überflutungsgefahr beim Starkregen noch mehr zu erhöhen.
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stellvertr. Werkleiter
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