Akte 
Sitzung 29. März 1990
Entstehung
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Punkt 11/17: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken gibt einen Sachstandsberlcht über den Rechts­streit der Stadt Montabaur mit dem Eigentümer eines Nachbargrundstückes des Sportplatzes ln Horressen. Der Eigentümer des Grundstückes hatte auf dem Klageweg beantragt, die Stadt Montabaur dazu zu verpflichten, den Schutz­zaun zwischen seinem Grundstück und dem Sportplatz zu erhöhen, damit er nicht mehr durch Bälle, welche auf sein Grundstück während des Splelbetrlebes gelegentlich fallen, belästigt werde.

Zur Zelt befindet sich die Angelegenheit Im Vollstreckungsverfahren beim Amtsgericht Montabaur.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken vertritt die Auffassung, daß die Stadt Montabaur mit einem guten Ergebnis aus diesem Verfahren gehen wird, da der Sportplatz Bestandsschutz genießt.

Die Ratsmltglleder werden um Mitteilung gebeten, ob noch weitere Personen an der Fahrt nach Tonnerre/Frankrelch tellnehmen. Daraufhin meldet sich Ratsmitglied Höhn (FWG) mit seiner Gattin.

Laut Bürgermeister Dr. Possel-Dölken beginnt die Fahrt am 21. April 1990 früh morgens.

Ratsmitglied Schwarz (SPD) erkundigt sich nach dem Bau eines Lärmschutzes Im Bereich der A 3 bei Eigendorf.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken führt dazu aus, daß laut Aussage von dem Autobahnamt Montabaur z. Z. ein Gutachten erstellt wird und ln den nächsten ein bis zwei Jahren nicht mit der Errichtung einer Lärmschutzwand zu rechnen Ist. Es sei jedoch davon auszugehen, daß nach diesem Zeitpunkt eine solche Wand angebracht werde, wobei dann befürchtet werden muß, daß das Schloß Montabaur von der Autobahn nicht mehr einzusehen sein wird. Laut Aussage von Ratsmitglied Schwarz (SPD) hat das Autobahnamt jüngst gegenüber Anliegern erklärt, man wolle die Lärmschutzwand kurzfristig bauen. Die Verwaltung wird das Autobahnamt um Stellungnahme bitten.

Ratsmitglied Lorenz (BfM) trägt vor, daß bei der Stadtratspost auch Immer eine Kevagbellage zu finden sei und erkundigt sich nach dem Hintergrund dieser Regelung.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken führt dazu aus, daß ein Großteil der Stadt- ratsmltglleder an den Informationen der Kevag Interessiert sei und betrachtet die Regelung als einen Service für die Stadtratsmltglleder.

Da keine weiteren Wortmeldungen mehr vorllegen, schließt Bürgermeister Dr. Possel-Dölken die Sitzung. ^

5430 Montabaur, 4. April 1990

Schriftführer:

Ratsmitglied Manns:

ed^Schwelzer:

Vorsitzender:

Ratsmitglied Bäcner:

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