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g) Ratsmitgtied Bacher (SPD) kritisiert, daß die Absenkung des Bürgersteiges an t*
der Escheibacher Str. (bei der Sheii-Tankstetie) noch immer nicht vorgenommen ;
wurde. Er habe einen entsprechenden Antrag vor über einem Jahr gesteht und bereits zweimai in der Stadtratsitzungnachgefragt.
Bürgermeister Mangeis erkiärt, die Stadt sei in dieser Sache unzuständig. Es handeie sich um einen Bürgersteig an einer quaiifizierten Straße. Er sagt aiierdings zu, bei der zuständigen Behörde nochmais zu intervenieren.
h) Ratsmitgiied Bächer (SPD) kritisiert Bürgermeister Mangeis wegen dessenÄußerungen bei einer Seniorenveranstaitung im "Haus Mons Tabor". Dabei habe Bürgermeister Mangeis - so Ratsmitgtied Bächer - erkiärt, durch eine "ungiückiiche Zusammensetzung des Stadtrates "sei der Stadt wegen der Entscheidung, das Haus "Kunoth"
zu erhaiten, ein erhebiicher finanzietier Schaden entstanden.
Bürgermeister Mangeis ei^riärt, er habe durchaus das Recht, seine Auffassung bei Veranstaitungen vorzutragen, zu denen er ais Bürgermeister eingeiaden worden sei.
Daß der Stadt durch den Erhait des Hauses "Kunoth" finanzieiier Schaden entstanden sei, behaupte er nach wie vor. Aiierdings toieriere er die Mehrheitsentscheidung des Stadtrates..
Ratsmitgiied Bächer beanstandet die von Bürgermeister Mangeis angebiich gebrauchte Formuiierung "ungiückiiche Zusammensetzung des Stadtrates".
Bürgermeister Mangeis erkiärt, er könne diese Aussage so nicht bestätigen und verwahre sich dagegen, daß dieses ein wörttiches Zitat sein soite.
i) Ratsmitgiied Bächer (SPD) erinnert daran, daß die Pianer Fetz und Dr. Schotz aufgefordert werden soiiten, für das Baugebiet "Horressen" Kostenangebote einzureichen.
Bürgermeister Mangeis erkiärt, von beiden iägen Angebote vor.
j) Ratsmitgtied Storm (SPD) verweist auf die Gefähriichkeit des Fußgängerüberweges "Limburger Str./Tonnerre Str.". Er steiit die Frage, wann mit der Baumaßnahme begonnen wird.
Bürgermeister Mangeis erkiärt, über den Baubeginn könne er keine konkrete Angabe machen. Das Straßenbauamt habe ihm nur mitgeteiit, der Auftrag sei vergeben^und man werde in Kürze mit dem Bau beginnen.
k) Ratsmitgiied Storm (SPD) regt an, den Rebstock in die Fußgängerzone an Kirmes und in der Vorweihnachtszeit einzubeziehen.
Bürgermeister Mangeis erkiärt, er habe gewisse Bedenken dagegen, die Fußgängerzone zu groß auszuweisen. Über diese Frage müsse man einmai Überiegen, im übrigen weist er darauf hin, daß der Verein "Montabaur aktueti" ein Straßenfest für den Rebstock ptant.
i) Ratsmitgiied Stühn (SPD) berichtet, er sei kürziich vor dem Postamt von einem Mann nach dem Judenfriedhof gefragt worden. Es habe sich herausgesteiit, daß es sich um den Urenkei eines jüdischen Bürgers von Montabaur handeie, der auf dem Judenfriedhof beerdigt worden sei. Dieser Mann, der anfangs gewisse Vorbehaite gegen Deutschiand gezeigt habe, sei nachher sehr angetan von der guten Pfiege des Friedhofes und von der entgegenkommenden Haitung der Verwaitung gewesen.
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hg vom ai 1982 . VIII
ing vom 1982 3 L-VIIL?
:ung vom )7.1982 ,-P. VIII

