( V: 7*
Anlage Nr. 4 zur Niedersch]
'K'wsKa^,'
So:ia!demohrat!:t!ie
Parte!
Deatsth!and$
.-'tyf
. <?
.Js'j
Stadtratsfraktion — Fraktionsvorsitzender —
Herrn Bürgermeister
Dr. P.ssel-Dölken ^ ^ ^ — Humbachstraße 5
5430 Montabaur
* ,- ;
jf^fV V^^' Humbachstra3e5 Tet. (02602)4486
" ' **-' ( 5430 Montabaur 02.06.1984
('. 7 ..w 7]^.
Sehr geehrter Herr Bürgeribdster,
im Namen der SPD-Fralvtion bitte ich in der Sitzung des SLadt-
rates.^un 07.06.84 die nachstebende Anfrage zu behandeln:
-Wird im Stadtwald zur Bekämpfung des Borkenkäfers (bzw. der Borkerikäferarten)"Lindan"(oder lindanhaltige Mittel eingesetzt l? *
-Welche Maßnahmen werden ergriffen, um natürliche Feinde der Borkenkäferarten anzusiedeßn hzw. zu halten?
-Besteht die Möglichkeit, befallene Bäume vor dem Einsetzen der warmen Witterung aus dem Wald zu entfernen (wie es in der Schweiz praktiziert wir-d) ?
-Falls Lindan oder lindanhaltige Mittel zur Borkenkäferbekämpfung durch andere Mittel ersetzt werden, v/ird um Angabe evtl. Schadwirkungen für Mensch und Tier gebeten.
-Wenn bei der Borkenkäferbekämpfung chemische Mittel zur Anwendung kommen, bei denen ein schädigender Einfluß auf die menschliche Gesundheit (z.B. durch Berührung der behandelten Hölzer) nicht auszuschließen ist, stellt die SPD-Fraktion den Antrag,_ derart behandelte Holzablageruugen entsprechend zu kennzeichnen.
Aufgrund der Tatsache, daß unser Vtfald mittlerweile in einem erschreckenden Ausmaß durch Umwelteinflüsse geschädigt ist, muß mit einem erhöhten Befall durch Borkenkäferartcn gerechnet werden. Da durch menschliche Eingriffe d:id natürlichen Feinde des Borkenkäfers weitgehend dezimiert werden sind und eine Resistenz dieser Schadinsekten gegen verschiedene Gifte zu erwarten ist, besteht die Befürchtung, daß eine verstärkte Giftanwendung nicl!.t mehr aus- zuschließen ist.
Mit freundlichen Grüßen?
In. Vertretung
.ng vom li 1984 P. IX
vom
B4
IX
g vom 1984 . IX
rg vom .J984 P. iX
Mar.
Bankverbindung- Votksbank Montabaur. BLZ 570 910 00. Kto. 137 006

