Akte 
Sitzung 13. März 1985
Entstehung
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Öffentliche Sitzung

Änderungsanträge zur Tagesordnung: keine

Punkt 1: Beratung und Beschlußfassung über die Pläne zur Gestaltung der inner­städtischen Hauptverkehrszone (Kirchstraße bis Bahnhofstraße)

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken informiert die Ratsmitglieder sowie die anwesenden Zuhörer über den bisherigen Planungs- und Diskussionsstand. Er verweist darauf, daß nach Durchführung des Planungswettbewerbes in der letzten Ratssitzung das Rahmenkonzept für die weitere Planung erarbeitet wurde. Dieses Konzept sei die Grundlage gewesen für das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Skribbe, um eine neue Planung zu erarbeiten. Diese Planung sei inzwischen in gemeinsamer ^ Sitzung des Bauausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses sowie in der W am Montag, 11.03.1985 durchgeführten Bürgerversammlung vorgestellt worden.

Nach Meinungsbildung in den politischen Gremien stehe nun die Entscheidung an, ob die überarbeitete Planung die Zustimmung findet und mithin Verwendung für die durchzuführenden Ausschreibungen finden kann.

Der Vorsitzende erteilt anschließend Ing. Jansen vom Architekturbüro Skribbe das Wort zur Erläuterung der Planungen.

Ing. Jansen verweist zunächst auf die Alternativplanung für den Bereich der Bahnhofstraße.

Alternative A: Einbahnregelung in Richtung Kleiner Markt, beidseitiges Parken in Längsrichtung

Alternative B: Einbahnregelung zum Kleinen Markt, einseitige, zweimal wechselnde Parkmöglichkeiten in Schrägstellung bei gleichzeitigen Fahrbahn­versätzen

Ing. Jansen erklärt, das Planungsbüro Skribbe befürworte die Alternative A.

Er stellt die Vorzüge dieses Planungsvorschlages wie folgt dar:

Diese Planung läßt sich als Übergangslösung weitgehendst ohne größere bauliche Maßnahmen realisieren.

Die wenigen baulichen Veränderungen erlauben es, zu einem späteren Zeitpunkt diesen Bereich nochmals zu überplanen und ggf. durch Umgestaltung ganz für den Pkw-Verkehr zu.sperren.

Das Beparken ist problemlos möglich (bei der Alternative B ist insbesondere beim Ausparken mit Schwierigkeiten und Behinderungen im Verkehrsfluß zu rechnen).

Es ergeht hierzu ergänzend noch der Hinweis, daß die Alternativen A und B in etwa die gleiche Anzahl an Stellplätzen ausweisen.

Im Mittelpunkt des Kleinen Marktes wird vom Architekturbüro Skribbe die Pflanzung eines Baumes bzw. die Anlegung von Pflanzflächen vorgeschlagen. Alternativ hierzu könnte auch die Aufstellung einer Figurengruppe oder einer Lichtplastik in Betracht gezogen werden.

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