Akte 
Sitzung 02. März 1983
Entstehung
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Dem hält I. Beigeordneter Dr. Hütte entgegen, daß man möglichst nicht den Schwer­lastverkehr in die Stadt hineinleiten sollte.

Für die Erschließung des Gewerbegebietes "Alter Galgen" über die Alleestraße und Allmannshausen plädiert außerdem Ratsmitglied Roßbach. Dies sei die Lösung, die kurzfristig zu realisieren sei. Wenn sich später die Möglichkeit eines direkten Anschlusses an die B 255 ergebe, könne man durch eine Tonnagebeschränkung den Schwerlastverkehr aus der Alleestraße und Allmannshausen heraushalten.

Ratsmitglied Rüddel (FWG) stellt die Frage nach Zuschußmöglichkeiten für eine Erschließung des Gewerbegebietes über die Gemarkung Staudt. Die Frage kann von der Verwaltung nicht beantwortet werden. Diese erhält den Auftrag zu klären, ob Zuschüsse für die Erschließung des Gewerbegebietes zu erhalten sind.

Ratsmitglied Stock (CDU) ist der Auffassung, daß die Verhandlungen mit der Orts­gemeinde Staudt möglicherweise eher zu einem Ergebnis kommen, wenn die Stadt mit der Möglichkeit der Erschließung über die Alleestraße und Allmannshausen noch ein zweites "Eisen" im Feuer habe. Deshalb sollten Verhandlungen mit dem Kreis und der Bundesbahn über diese Frage geführt werden.

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In diesem Zusammenhang berichtet Oberamtsrat Kaltenhäuser von Überlegungen, die Straße unter der Eisenbahnunterführung abzusenken, um so zu einer Höhe von 4,20 m und damit der Befahrbarkeit durch den Schwerlastverkehr zu kommen. Man habe erwogen, ein Gutachten in Auftrag zu geben, das die Kosten der Absenkung der Fahrbahn und (alternativ) einer neuen Unterführung feststellen soll. Dieses Gutachten kostet 3.200, DM

Der Stadtrat beschließt mit 22 Ja-Stimmen:

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Die Verwaltung wird beauftragt, ein Gutachten einzuholen, aus dem sich die Kosten und Möglichkeiten

a) einer neuen Unterführung der Gleisanlage der Bundesbahn und

b) einer Absenkung der Fahrbahn in Verlängerung der Straße "Allmannshausen"

ergeben. Die erforderlichen Haushaltsmittel (3.200, DM) stehen zur Verfügung (Haushaltsstelle 63052.950).

Punkt 111/7: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

1. I. Beigeordneter Dr. Hütte berichtet, die FWG-Fraktion sei an Dipl. Ing. Fried-

sam mit der Bitte herangetreten, in einer Fraktionssitzung den Prüfungsbericht über die Sanierungstätigkeit zu erläutern. Er stellt die Frage, ob es nicht sinnvoller sei, diesen Bericht im nichtöffentlichen Teil der Stadtratsitzung zu ^

erläutern, damit auch die anderen Fraktionen gleichzeitig die entsprechenden Informationen erhalten könnten. Dies sei für Dipl. Ing. Friedsam sicher weniger zeitaufwendig als eine Information einer jeden Fraktion. Die Ratsmitglieder

Widner (SPD) und Kram (CDU) erklären sich mit diesem Vorschlag einverstanden. Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt jedoch, er habe mit Dipl. Ing. Friedsam bereits einen Temrin für die Erläuterung des Prüfungsberichtes in der Fraktions­sitzung vereinbart und bestehe auf einer Information seiner Fraktion. ,

2. Ratsmitglied Widner (SPD) stellt die Frage, wieso Herr Reifenberger die Jagd,

die an Herrn Keiner verpachtet worden sei, jetzt alleine betreibe. Er wisse ,

nichts von einer Übertragung der Jagd auf Herrn Reifenberger. ^

I. Beigeordneter Dr. Hütte informiert, daß Herr Reifenberger als gleichberechtigter ^ Mitpächter in den Jagdpachtvertrag mit Keiner aufgenommen wurde. Nach dem Tode H von Herrn Keiner sei es automatische Rechtsfolge, daß Herr Reifenberger die Jagd alleine betreibe.

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