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III. Fortsetzung der nichtöffentlichen Sitzung
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Anknüpfend an die Berichterstattung über die Schwierigkeiten beim Verkauf des Freibiers im Teil I der Sitzung erklärt Bürgermeister Mangels, die Deutsch- Französische Gesellschaft habe die Anregung ausgesprochen, das Freibier an alle Wirte im Bereich der Fußgängerzone zu verteilen, damit diese es ausschenken können "solange der Vorrat reicht". Bürgermeister Mangels spricht sich nachdrücklich gegen diesen Vorschlag aus. Nach seinen Worten würde dies den gewünschten Effekt, die Besucher bei der Veranstaltung um das Rathaus während der Begrüßung der Gäste zu konzentrieren, beeinträchtigen.
In der anschließenden Diskussion werden zahlreiche und z. T. recht kontroverse Vorstellungen geäußert. Ratsmitglied Schweizer (FWG) unterstützt den Vorschlag der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Ratsmitglied Widner (SPD) regt an, man solle im Bereich des Rathauses zwei Stände aufbauen und das Freibier durch Mitglieder des Stadtrates ausschenken lassen.
Bürgermeister Mangels bringt die Möglichkeit ins Gespräch, das Freibier im Bereich des Rathausvorplatzes durch Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr ausschenken zu lassen, die anschließend dort Bier verkaufen könnten. Er weist auf die möglichen negativen Reaktionen der Wirte in der Stadt Montabaur (Androhhung, keine Tische und Bänke rauszustellen) und Auseinandersetzungen mit dem Fachverband hin.
Erwogen wird auch die Möglichkeit, überhaupt auf den Ausschank von Freibier zu verzichten.
Eine abschließende Entscheidung wird nicht getroffen. Man stellt es den Vorständen der Gesellschaften anheim, die Fraktionsvorsitzenden zu einem nochmaligen Gespräch über den Sachverhalt einzuladen.
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5430 Montabaur, 29. Mai 1980
Schriftführer:
Ratsmitglied Kram:
Ratsmitglied Wiesmann:
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Vorsitzender:
Ratsmitglied Thome:
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