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20. Geschichtliche Ereicnisse
1505 Kaiser Maximilian I. zieht mit 500 Rittern und Reisigen zu Fferd in Begleitung des Erzbischofs von Trier in die Stadt ein.
21. Der Mtneralbrunnen
Am Fuße des Abhangs zum Sauerthal sprudelten seit dem Bestehen der Siedlung an verschiedenen Stellen mehrere kohlensäurehaltige Wasser hervor, die dem Tal den Namen gaben u. in frühen Urkunden erwähnt werden. Dieses Wasser schmeckte vorzüglich, so daß die Stadt eine Quelle fassen iieß.
Bereits 1584 wird die Qualität dieses Wassers in einem in Frankfurt erschienenen Buch "Neuer Wasserschatz" gelobt u. ausführlich beschrieben.
1767 war die Quelle fast versiegt, weshalb der Kurfürst seinen Brunnenmeister Georg Henrich Kim nach Montabaur schickte, um die Quelle erneut zu fassen. Dieses Wasser versickerte im 2. Weltkrieg und wurde bis heute von der Stadt nicht erneut gefaßt.
22. Denkmäler und Plaketten
Das Denkmal Kaiser Wilhelms I
Erbaut von Mitteln der Gemeinden des Unterwesterwaldes, eingeweiht 1900. Auf einer Tafel an der Rückwand wurden die Gefallenen des Krieges 1870/71 festgehalten. Die Figur des Kaisers wurde kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges abgebaut und lag noch viele Wochen nach dem Krieg auf einem Schrottplatz am Bahnhof Montabaur und ist dann verschwunden.
Der Steinsockel, auf dem die Figur des Kaisers stand, wurde im Jahre 1966 entfernt und verkauft. Die bei der Errichtung des Denkmals elngomauerten Unterlagen wurden sichergestellt.
Das Denkmal des Seminardirektors Joseph Kehrein ,
geb. 20. Oktober 1808 in Heidesheim bei Mainz, gest. 25.03.1876 in Montabaur, von 1855 - 1876 Seminardirektor in Montabaur. 1870 Ehrenbürger der Stadt Montabaur. Das Denkmal wurde im Gebäck aufgestollt. Die Enthüllungsfeier fand am 16. Sept. 1901, 25 Jahre nach dem Sterbejahr des Direktors, in Montabaur statt.
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