Akte 
Sitzung 21. Februar 1979
Entstehung
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20. Geschichtliche Ereignisse

1505 Kaiser Maximilian i. zieht mit 500 Rittern und Reisigen zu Fferd in Begleitung des Erzbischofs von Trier in die Stadt ein.

21. Der Mineralbrunnen

Am Fuße des Abhangs zum Sauerthal sprudelten seit dem Be­stehen der Siedlung an verschiedenen Stellen mehrere kohlen­säurehaltige Wasser hervor, die dem Tal den Namen gaben u. in frühen Urkunden erwähnt werden. Dieses Wasser schmeckte vorzüglich, so daß die Stadt eine Quelle fassen ließ.

Bereits 1584 wird die Qualität dieses Wassers in einem in Frankfurt erschienenen Buch "Neuer Wasserschatz" gelobt u. ausführlich beschrieben.

1767 WELT die Quelle fast versiegt, weshalb der Kurfürst seinen Brunnenmeister Georg Henrich Kim nach Montabaur schickte, um die Quelle erneut zu fassen. Dieses Wasser versickerte im 2. Weltkrieg und wurde bis heute von der Stadt nicht erneut gefaßt.

22. Denkmäler und Plaketten

Das Denkmal Kaiser Wilhelms I

Erbaut von Mitteln der Gemeinden des Unterwesterwaldes, ein­geweiht 1900. Auf einer Tafei an der Rückwand wurden die Ge­fallenen des Krieges 1870/71 festgehalten. Die Figur des Kaisers wurde kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges abgebaut und lag noch viele Wochen nach dem Krieg auf einem Schrottplatz am Bahnhof Montabaur und ist dann verschwunden.

Der Steinsockel, auf dem die Figur des Kaisers stand, wurde im Jahre 1966 entfernt und verkauft. Die bei der Errichtung des Denkmals eingomauerten Unterlagen wurden sichergestellt.

Das Denkmal des Seminardirektors Joseph Kehrein ,

geb. 20. Oktober 1808 in Deidesheim bei Mainz, gest. 25.03.1876 in Montabaur, von 1855 - 1876 Seminardirektor in Montabaur. 1870 Ehrenbürger der Stadt Montabaur. Das Denkmal wurde im Ccbück aufgestcllt. Die Enthüllungsfeier fand am 16. Sept. 1901, 25 Jahre nach dem Sterbejahr des Direktors, in Montabaur statt.

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