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Ratsmitglied Schweizer (FWG) regt in diesem Zusammenhang an, möglichst die Gesangvereine von Eschelbach und Eigendorf und den Fanfarenzug Horressen an der musikalischen Gestaltung der Veranstaltung zu beteiligen.
Bürgermeister Mangels sagt zu, dieser Anregung nachzugehen.
Außerdem teilt er mit, es sei beabsichtigt, in der Halle das Stadtwappen und das Wappen des RakBtl. (Ausführungsart wie beim Amtsgericht) anzubringen. Dies wird zustimmend zur Kenntnis genommen.
Für die weitere Benutzung der Stadthalle teilt Bürgermeister Mangels mit, am 12. 11. 1981 gastiere im "Haus Mons Tabor" das Südwestfunk-Rundfunkorchester unter Emmerich Smola. Er habe bei den Verhandlungen mit dem südwestfunk einen Einführungspreis erzielen können (5.000,-- DM; regulärer Preis = 8.000,-- DM). Dabei könne die Stadt die Kosten ganz oder teilweise durch die Erhebung von Eintritt kompensieren. Er regt in diesem Zusammenhang an, darüber nachzudenken, ob nicht bei dieser erstmaligen Veranstaltung von der Erhebung eines Eintrittsgeldes abgesehen werden soll. Über diese Frage wird kontrovers diskutiert. Die nachfolgende Abstimmung ergibt, daß der Stadtrat mehrheitlich für die Erhebung eines Eintrittspreises von 3,-- DM stimmt.
Weiterhin teilt Bürgermeister Mangels mit, er habe die Zusage des Südwestfunks, daß im Frühjahr 1982 aus Montabaur die Sendung "Ein frohes Wochenende" mit Karl-Heinz Wegener übertragen werde (Kosten für die Stdt: ca. 2.500,-- DM). Außerdem trete die Big Band der Bundeswehr unter Günther Noris im Rahmen eines Wohltätigkeitskonzertes in Montabaur auf. Kosten entstünden dafür für die Stadt keine.
Punkt 1/4: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
a) Ratsmitglied Widner (SPD) verweist darauf, daß in der Humbachstr. durch parkende Pkw's chaotische Verkehrsverhältnisse herrschten.
Bürgermeister Mangels teilt mit, die Verwaltung habe bereits verkehrsbeschränkende Maßnahmen vorbereitet. Der Fragenkomplex könne in der nächsten Bau-, Haupt- und Finanzausschußsitzung unter Punkt "Verschiedenes" angesprochen werden. Der zuständige Abteilungsleiter stünde dann für die Erteilung von Auskünften zur Verfügung.
b) Ratsmitglied Elsner (SPD) weist darauf hin, daß im Bereich zwischen Karl- Siebert-Straße und Gelbachstr. auf einem Privatgrundstück ein Schrebergarten mit Gartenhaus angelegt worden sei. Auf dem Grundstück würden Abfälle verbrannt. Die Anwohner beschwerten sich über Geruchsbelästigungen. Er stellt die Frage, ob das Gartenhaus genehmigt worden ist.
Die Verwaltung teilt mit, ihr sei davon nichts bekannt. Sie erhält den Auftrag, den Vorgang zu überprüfen.
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