Der iVesterwaid^reis sei bereit, Räume des Gebäudes zu günstigen Konditionen an die Stadt zu vermieten. Für die Stadt biete sieb weiterbin die wirtschaftliche Möglichkeit einer stadtnahen Lhh^rhrrngnny der Bücherei. Ein Verzicht auf die Anmietung im jetzigen Zeitpunkt bedeute, daß die Stadt auf nicht absehbare Zeit die Geiegenheit vertan habe, das Gebäude wieder in eine städtische Nutzung zu bringen.
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2. Steiiungnahmen der Fraktionen:
2.1 Ratsmitgiied Widner fSPD^ erklärt für seine Fraktion, man sei gegen eine Anmietung, weil man der Auffassung sei, die Räume nicht für eine Nutzung als städtische Bücherei zu benötigen. Im August stehe die Entscheidung über den Erhalt des Nauses "Konrad-Adenauer-Piatz 5" auf der Tagesordnung der Stadtratsitzung. Nach Auffassung der SPD-Fraktion solle dieses Gebäude später als städtische Bücherei genutzt werden. Das ehemalige Kreisheimatmuseum stehe ohnehin unter Denkmalschutz, so daß sein Erhalt gesichert sei.
2.2 Für die CDD-Fraktion erklärt Ratsmitglied Kram, man sei für die Anmietung des Gebäudes, weil man dessen besondere Bedeutung für die Stadt Montabaur erkenne und gleichzeitig eine günstige Geiegenheit sehe, die Stadtbücherei unterzubringen. Nach Auffassung der CDD-Fraktion sei das Naus "Konrad- Adenauer-Piatz 5" aus wirtschaftlichen Gründen nicht geeignet, als städtische Bücherei genutzt zu werden. Ratsmitgiied Kram verweist auf den hohen Jnvestitionsaufwand ("nach seiner Information; 750 000,— DMJ, der für den Erwerb und den Umbau des Nauses erforderlich wäre.
2.3 Ratsmitgiied Schweizer fFWGJ schließt sich den Argumenten von Ratsmitgiied Widner an und spricht sich gegen eine Anmietung aus.
2.4 Ratsmitgiied Kochern fFDPj erklärt ebenfalls die Ablehnung einer Anmietung.
3. Der Stadtrat beschließt mit 13 Ja-Stimmen und 12 Nein-Stimmen;
Der Stadtrat stimmt der Anmietung von 3 Räumen in einer Gesamtgröße von ca. 236 gm
im ehemaligen Kreisheimatmuseum zur Unterbringung der städtischen Bücherei
nicht zu.
VIII
Punkt 11/8; Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
aj Ratsmitgiied Widner fSPDJ stellt die Frage, was mit der Spende der Nassauischen Sparkasse, die anläßlich des Fiohmarktes zu Gunsten des Jugendzentrums in Montabaur gemacht wurde, geschehen soll.
Bürgermeister Mangels erklärt, er wisse nichts von der Spende, werde Erkundigrungen einziehen und in der nächsten Ausschußsitzung die gewünschte Information geben.
bj Ratsmitgiied Schweizer fFWGj stellt die Frage, ob ein Antrag auf Bezuschussung von Fachwerkfreiiegung von Nerrn Peter Bernhard, Montabaur-Norressen, Ringstr., eingegangen sei.
Bürgermeister Mangels erklärt, er könne dazu nichts sagen. Sollte der Antrag voriiegen, werde er auf die Tagesordnung der nächsten Naupt-, Finanz- und Bauausschußsitzung gesetzt.
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ng vom .1981 P. VIII
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