Akte 
Sitzung 26. März 1981
Entstehung
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i) Ratsmitglied Schwind (CDU) macht darauf aufmerksam, daß durch den Transport des Erdaushubes vom Schloß zur ehemaligen Müllkippe in Eschelbach der dort hinführende Weg sehr stark beschädigt werde. Die Verwaltung wird gebeten, darauf zu achten, daß nach Beendigung der Transportarbeiten der Weg in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wird. Außerdem sollte die Firma darauf hingewiesen werden, daß die von ihr verschmutzte Straße regelmäßig so zu reinigen ist, daß die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird.

j) Ratsmitglied Storm (SPD) erklärt, trotz seiner Hinweise in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses werde der Rebstock von der Baufirma, die den Erdaushub vom Schloß abtransportiere, nicht gereinigt.

Die Verwaltung erhält Auftrag, sich darum zu kümmern.

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k) Ratsmitglied Schwind (CDU) stellt die Frage, was Bürgermeister Mangels bei ^ seinem Gespräch mit Ltd. Baudirektor Wagner, Straßenbauamt Diez, zum Ausbau

des kombinierten Fuß- und Radweges zwischen Montabaur und Eschelbach erreicht ^ habe.

Bürgermeister Mangels teilt mit, laut Angabe von Ltd. Baudirektor Wagner sei .

der Planungsauftrag vergeben worden. Die Maßnahme sei jedoch auf absehbare ^

Zeit nicht zu realisieren, weil es an Haushaltsmitteln des Landes fehle. ^

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1) Ratsmitglied Kram (CDU) berichtet über eine Besprechung mit der Bezirksregierung über den "Goldenen Plan" und die Verteilung der Mittel für das Jahr 1981. Der

Bewilligungsbescheid für den Ausbau des Sportplatzes werde in Kürze der Verwal- ^ ^

tung zugehen.

Außerdem sei man aus Kreisen der Lehrerschaft und der Elternschaft der Waldschule i an ihn herangetreten mit der Anregung, südlich der Waldschule auf den stadteigenen Wiesen einen Sportplatz für die Waldschule anzulegen und das Material, das beim Ausbau des Sportplatzes in Horressen anfalle, in diesem Wiesental zur Aufschüttung zu verwenden. Es besteht jedoch Übereinstimmung, daß diese Vorstellungen unre-

alistisch sind. Es sei - so Ratsmitglied Kram - offenkundig, daß es nicht mit 931

den Aufschüttungen getan sei. Vielmehr müsse auch eine Drainage verlegt werden. vill

Außerdem reiche das in Horressen anfallende Material wohl nicht aus, um die * -

notwendigen Auffüllungen vorzunehmen.

m) Ratsmitglied Kram (CDU) berichtet unter Hinweis auf den geplanten Ausbau des Sportplatzes in Horressen, ihm liege eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für das Material "Aachener Rothe Erde" vor. Er verweist auf die Entscheidung des Haupt- und Finanz- und Bauausschusses, wegen der Presseberichte, nach denen im Material "Aachener Rothe Erde" Giftrückstände gefunden wurden, ein anderes Material gewählt wurde.

Bürgermeister Mangels verweist auf erneute entsprechende Berichte in einer in Münster erscheinenden Zeitung, nach denen dort mehrere Fälle aufgedeckt wurden, in denen Giftrückstände in Sportplatzdecken festgestellt wurden.Er empfiehlt, angesichts der unklaren Situation nicht das Material "Aachener Rothe Erde" zu verwenden.

Ratsmitglied Kram spricht eine gegenteilige Empfehlung aus.

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