Gebäude im Steinweg auf das Stadtbild auswirkt. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Auch kann ich mir nicht vorstellcn, daß die Anlegung eines RRldfischteicheo, so im öffentlichen Interesse ist, daß dafür ein Wohnhaus geopfert werden tauß. Anstatt auf unserem Grundstück einen Neubau vorzusehen, wäre es sinnvoller, einen Teil der baufälligen Häuser entlang der Straße durch neue Geschäftsund Wohnhäuser zu ergänzen. Durch die Ansiedlung weiterer Geschäfi am Steinweg würde Montabaur als Einkaufsstadt und die viel diskutierte Tiefgarage an Bedeutung gewinnen. Desweiteren finde ich es grotesk, daß man alt eingesessene gewerbliche Einrichtungen die die Schreinerei Lenaif und das Schlachthaus der Metzgerei h der Bahnhofstraße Zühlke, beseitigen will; andererseits jedoch im Wohngebiet die Genehmigung zur Errichtung einer gewerblichen Schlächterei, die einen hohen Belästigungsgrad der Anlieger dar stellt, gegeben hat. Diese Schlächterei hätte unbedingt außerha des Stadtkerns angesiedelt werden müssen. Nun will man bereits begangene Fehler durch die Einbeziehung in den Sanierungsplan ; legalisieren.
Ich hoffe, daß meine vorgenannten Ausführungen zu einer sinnvolle' Sanierung beitragen werden.
Durchsclnift vorstehenden Schreibens haben erhalten:
Herr Bürgermeister Mangels, Stadtverwaltung Montabaur, Die Fra—ktionen im Stadtrat Montabaur.
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Herrn
Bürgermeister Mangels
5^30 Montabaur
Durchschrift übersende ich mit der Bitte um Kenntnisnahme
Hoc? ' ^ voll

