Akte 
Sitzung 15. Juli 1969
Entstehung
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Als dritter Bewerber trat schließlich die Deutsche Genossenschaftskas­se auf den Plan, mit der es dann zu abschließenden Verhandlungen gekom­men ist. Wegen der Um- und Anbauten im Bereich des Schloßgeländes wur­den mit dem Landeskonservatur Verhandlungen geführt, die zu einem be­friedigenden Ergebnis für alle Beteiligten führten.

Die Genossenschaftskasse hat sich verpflichtet, das Gebäude zu erhal­ten und zu pflegen und es auch den bisherigen Nutzungszwecken vor allem in Bezug auf kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

Das Schloßgebäude ist nach den bisherigen Verhandlungen für einen Be­trag von I.285.OOO,-- DM an den neuen Eigentümer übergegangen. Für die Stadt Montabaur ist weiterhin von Interesse, daß außer der Erhaltung und Pflege des Gebäudes auch ein vertragliches Rückkaufrecht durch das Land vereinbart wurde, falls der neue Eigentümer das Gebäude einmal auf­geben sollte.

greiswehrersatzamt

Wie der Vorsitzende weiter mitteilt, ist nach neuesten Informationen das j^reiswehrersatzamt ebenfalls daran interessiert, seinen Dienstsitz nach Montabaur zu verlegen. Die Stadt Montabaur will das Vorhaben des Kreis­wehrersatzamtes unterstützen, falls es zu ernsthaften Verhandlungen da­rüber kommt, daß Montabaur der neue Standort sein soll.

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3.6.1970

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Umgehungsstraße-Limburger-Str.

Stadtrat Witte fragt an, welche Pläne bestehen, die sich auf die Umge­staltung der Umgehungsstraße in Zusammenhang mit der Straßenführung der Limburger-Str. beziehen. Herr Witte bittet um Bekanntgabe der Pläne, so­bald sie der Stadtverwaltung vorliegen.

Der Bürgermeister antwortet hierauf, daß derartige Pläne bereits vorlie­gen, da schon jetzt ein Planfeststellungsverfahren und ein Offenlegungs­verfahren stattfanden. Gegen die Planung sind ebenfalls schon Einwen- jjfitungen der Anlieger eingegangen. Das Verfahren läuft also, da auch schon jjReiii Erörterungsverfahren im Schloß stattgefunden hat.

Briefkasten Rathaus

.ierr Witte sagt, daß er vor einiger Zeit schon einmal angeregt hat, den ^Briefkasten in der Vorhalle des Rathauses zu vergrößern. Bei der jetzigen aröße des Kastens kommt es immer wieder vor, daß er überfüllt ist und des­halb Briefe aus dem Öffnungsschlitz herausschauen.

3auamt und Hausverwaltung erhalten den Auftrag hier für Abhilfe zu sorgen,

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17. 9. 69; VI. Leg. -Pi

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