Akte 
Sitzung 16. Juli 1964
Entstehung
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nicht ausreichen. Aus diesem Grunde beabsichtigt die Verwaltung, ein Holzkompensationsgeschäft durchzuführen, das über die Firma Quirmbach abgewickelt werden soll.

Bei strenger Auslegung der haushaltsrechtlichen Vorschriften mag die Vergabe von Arbeiten auf dem Wege eines Kompensa­tionsgeschäftes ungewöhnlich erscheinen, eine solche Lösung bietet sich aber andererseits bei dem großen Waldbestand der Stadt Montabaur geradezu an. Durch die Art des Geschäf­tes soll vor allen Dingen eine starke finanzielle Belastung des Haushalts vermieden werden. Mit Herrn Forstmeister Winterfeld und Herrn Forstamtmann Reifenberger ist hierüber bereits verhandelt worden. Die Forstbehörde hat einen Sonderhieb für die Neugestaltung des Sitzungssaales bewil­ligt. Die Arbeitsgemeinschaft Mies - Lenaif, Montabaur, wird die Arbeiten ausführen und hat einen Kostenvoranschlag bereits aufgestellt.

Gegen den Vorschlag der Verwaltung werden seitens des Stadtrates keine Einwände erhoben.

2. Verkehrsregelung Verbindungsweg Hospitalstraße - Klosterstraße

Zu der bereits in früheren Sitzungen besprochenen Frage "Verkehrsregelung Verbindungsweg Hospitalstraße - Kloster­straße" teilt der Vorsitzende dem Stadtrat mit, daß er unverbindliche Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern Gebr. Kunst aufgenommen habe, die bereit sind, iphre Grund­stücksfläche qm gegen qm zu tauschen gegen einen Teil der Grundstücksfläche auf der Alberthöhe, die die Stadt von Herrn Gröninger erworben hat. Ebenfalls hat sich Herr Rätz (Firma Böckling KG.) bereiterklärt, einen kleinen Teil seines Grundstückes zur Begradigung der Straße abzugeben.

Der Stadtrat ermächtigt Bürgermeister Mangels, die Ver­handlungen mit den Gebr. Kunst in diesem Sinne zu Ende zu führen.

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