Akte 
Sitzung 30. Januar 1964
Entstehung
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den Gemeinden gegenüber eingehend, stellt Landrat Dr. Klinkhammer fest, daß mit diesem Tätigwerden zuerst ein Helfen und Beraten zu verstehen sei. Abschließend vereidigt er den neuen Bürgermeister mit der vorgeschriebenen Eidesformel:

"Ich schwöre Treue dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Amtspflichten,so wahr mir Gott helfe."

In seiner Antrittsrede vor dem Rat der Stadt bedankt sich Bürgermeister Mangels für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Er verspricht, seine Arbeitskraft uneigennützig zum Wohl der Bürger der Stadt Montabaur einzusetzen und alle Rechte und Pflichten, die dieses gewiß nicht leichte Amt mit sich bringt, nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Bür­germeister Mangels dankt seinem Vorgänger für die von ihm in mühevoller Arbeit geleisteten Maßnahmen auf allen kommu­nalen Arbeitsgebieten. Mittler zu sein zwischen Bürgerschaft und Verwaltung betrachtet er als ein Wesensmerkmal seiner neuen Aufgabe. Unter dem leitenden Willen des Stadtrates gedenkt Bürgermeister Mangels, die Verwaltungsaufgaben, die in Zukunft auf die Stadt zukommen, so lösen zu können, daß sie der weiteren Entwicklung der traditionsreichen Stadt Montabaur förderlich sind. Die Finanzlage der Stadt läßt jedoch nur zu, daß die einzelnen Maßnahmen ihrer Dringlich­keit entsprechend Zug um Zug erledigt werden. Die Zusammen­arbeit mit der Aufsichtsbehörde und allen kommunalen und staatlichen Dienststellen ist dazu eine wesentliche Voraussetzung. Über allen Verwaltungsaufgaben aber steht die Pflege der menschlichen und(zwischenmenschlichen Be­ziehungen, die ein Wesenszug der kommunalen Verwaltung sein müssen.