Akte 
Sitzung 17. Juli 1963
Entstehung
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Nichtschwimmerbecken baut. Wir gehen immer mehr davon ab, kombinierte oder Mehrzweckbecken draußen zu bauen, die sich bekanntlich aus 1/3 Nichtschwimmerteil und 2/3 Schwimmbecken zusammensetzen. Sie sehen dabei immer, daß im Nichtschwimmer­teil die Menschen Kopf an Kopf stehen, während im Schwimmerteil nur einige wenige sich aufhalten. Die wenigen, die im Sommer schwimmen gehen wollen, die haben ja, wenn Sie ein kombiniertes Bad bauen, die Möglichkeit, in der Halle zu schwimmen. Dort haben sie ein ruhiges Schwimmwasser und werden auch nicht gestört. Dafür sollte man vielmehr das Nichtschwimmerbecken draußen größer bauen, denn die Erfahrung lehrt ja, das bei den Mehrzweckbecken der Nichtschwimmerteil viel zu klein ist. Ich habe mir deshalb überlegt, daß wir draußen ein großes Nichtschwimmerbecken bauen mit Wassertiefen von 60 cm bis 1,25 m. Weiterhin schlage ich vor, ein kleines Planschbecken für die Allerkleinsten zu bauen, das in die Nähe der Umkleide­kabinen, also unter Aufsicht der Mütter, käme. In der Halle hätten wir dann ein reines Schwimmbecken von Wassertiefen von 90 cm bis 3,80 m bei einer Breite von 12,5 x 25 m. Da Sie aber, wie Sie bereits eben erwähnten, vor allen Dingen m$t den Kosten rechnen müssen, werden Sie dieses Gesamtprojekt wohl dem Deutschen Sportbund oder der Deutschen Gesellschaft für Badewesen zur Begutachtung vorlegen müssen. Nach den Richt­linien darf aber eine Normalschwimmhalle nur für ein Einzugs­gebiet von 30 000 Einwohnern gebaut werden. Da Sie diese Zahl für Ihr Gebiet nicht erreichen werden, könnten Sie also nur eine Halle von 8 bzw. 10 x 25 m bauen, um von den genannten Verbänden einen Zuschuß zu erhalten. Die Halle würde dann wesentlich kleiner, die Sprunganlage ebenfalls geringer, die Halle bräuchte nicht so hoch zu sein, wir hätten nur eine 3 m-Plattform, während bei der Beckengröße von 12,5 x 25 m eihe vollständige Sprunganlage mit 1 m-, 3m-,und 5 m Plattform vorhanden ist. Dadurch bedingt wird auch eine Wassertiefe von 3,80 benötigt. Der Baukörper wird also wesentlich größer, es stehen aber auch für Wettkämpfe 5 Bahnen, bei der kleineren Ausführung nur 4 Bahnen, zur Verfügung. Auch der Umkleidetrakt ist bei der Normalschwimmhalle wesentlich größer als bei der Kleinschwimmhalle. Der Umkleidetrakt soll so angelegt werden,

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