Akte 
Sitzung 18. Mai 1956
Entstehung
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Die Führung m Dillenburg übernahm der Leiter des Stadtwerkes, Herr Direktor Brecher, Es wurden zwei im Bau befindliche kreisförmige Hochbehälter besichtigt, von denen jeder 500 cbm Wasser faßt. Die Rundbehälter sind aus Festbeton/Formsteinen erbaut und mit Drill = stahl bewehrt. Eine Schalung ist bei dieser Art der Ausführung nicht notwendig. Dadurch auch eine wesentliche Herabsetzung der Kosten.

Die Firma Gockenbach wurde mit Schreiben vom 4.5.1956 aufgeforr dert, folgende Unterlagen einzureichen:

4* Schiebekammereinrichtung, Ubersichtsplan, n 4 .* i. -n . '

Armierungsplan! statische Berechnung

o. Baubeschreibung.

Die Unterlagen sind eingegangen bis auf die statische Berech = nnd den Armierungsplan. Diese Unterlagen will die Firma erst dann beibringen, wenn feststeht, daß sie den Auftrag erhält.

Durch das Wasserwirtschaftsamt war vorgschlagen worden, bezüg= lieh der Erdverfüllungen von der Firma Gockenbach noch ein Nachan = gebot einzuholen. Herr Gockenbach bestätigte mit Schreiben vom 16.5. 1956, dass ein Nachangibot nicht erforderlich sei und er den Hochbe = hälter schlüsselfertig zu dem angebotenen Preis erstellen werde.

1 . 2 .

3)

Herr Bürgermeister erwähnt kurz, dass ihm ein Schreibet von einem Bürger der Stadt zugegangen ist, dassa±s& auch einigen Herren des Stadtrates zugestellt wurde. Dieses Schreiben habe ihn unangenehm berührt und werde er es dem Wasserwirtschaftsamt und dem Jng. Büro Gaul zwecks Kenntnisnahme und Stellungnahme weitergeben. Weiter wird

dieses Schreiben in der nichtöffentlichen Sitzung noch behandelt.

Wegen der Entsäuerungsanlage wurde mit der Firma Gockenbach Rücksprache genommen. Hieraus ergab sich,dass bei einer Bauausführung durch die Firma Gockenbach, die Anlage wesentlich billiger wird.

Beigeordneter Pehl führt aus, dass die Stadt bei der Wasser suchea^e^ sich Fachleute bediente, die sie bestens beraten haben.

Der Stadtrat wurde von dem Stand nach der Wassersuche und den an = schließend notwendig gewordenen Bauarbeiten ständig auf dem laufenden gehalten. Die Anschuldigung, dass die Stadtverwaltung und der Stadt= rat planlos und voreilig hier gehandelt habe, müsse er energisch

zurückweisen.

Beigeordneter Pehl führt weiter aus, dass wenn dieser Hochbe =

hälter gebaut wird, er alle Erwartungen erfüllen werde.

Eng. Fischer gibt kurze Erläuterungen zur Bquweise und über die Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit des zu verwendeten Materials.

Beigeordneter Kuntermann regt an, vorerst noc& Erkundigungen auf verschiedenen Plätzen^ wo der Hochbehälter des Modells Gockenbach bereits in Betrieb sei,einzuziehen.

An der sich anschliessenden Diskussion beteiligen sich alle

Fraktionen.

Einstimmig wird folgender Beschluss gefasst:

Der Stadtrat gibt grundsätzlich sein Einverständnis, dass die Der btad a 6 Auftrag für den Hochbehälterbau er=

Fa.Gockenbach Frankfurt a.M. den Auftrag mr