Akte 
Sitzung 18. Dezember 1952
Entstehung
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Punkt 3

Beschlussfassung über den Erwerb eines Grundstückes " Jn der V^ölfschesbitz " .

Es handelt sich um das Grundstück Gemarkung Montat Flur 31, larzelle 1l8/5o4l, auf der WÖlfschesbitz. Das Grund stück ist 31;28 ar groß und liegt unmittelbar neben dem Grund stück, dass die Stadt Montabaur von der Ww. Scheerer erworben Eigentümer des Grundstücks sind: Eheleute Johann Wolf und Eli beth geborene Hammerstein in Eigendorf. Die Eheleute Wolf sind . reit, das Grundstück der Stadt Montabaur zu verkaufen. Der Ka preis soll je Rute 5o- D.M. betragen. Gesamtpreis einschl. de- Nebenkosten rd. 7000-D.M. Die Eheleute Wolf verlangen unter Ai rechnung auf den Kaufpreis von der Stadt die Grundstücksparzell Flur 3o, Parzellen 4892 = Größe 15,66 ar und 4893 = Größe 7,79 Diese Grundstücke liegen an der Eigendorferstraße und zwar aus; halb des Bebauungsgeländes. Der Anrechnungspreis soll vom Landl schaftsrat Eling geschätzt werden. Die Schätzung wird von beidf Parteien als verbindlich anerkannt.

Nach kurzer Debatte wird einstimmig folgender Beschlu;

gefasst:

Das Grundstück der Eheleute \Yolf aus Eigendorf, Gemarkt Montabaur, Flur 3l?Parzelle 118/5041- 31)28 ar ist zum Preif-A von 5o- D.M. je Rute anzukaüfen.

Das Grundstück der Stadt, Gemarkung Montabaur,Flur 3o ! zelle 4892 u.4893= zusammen 23.45 ar, wird zum Schätzpreis ( Landwirtschaftsrates Eling an die Eheleute Wolf aus Elgendoi abgegeben.

Die Erwerbskosten sind, wenn möglich, in den Nachtragse des Rechnungsjahres 1952, anderenfalls in den Etat 1953 eint stellen.

.Punkt 4

Beschlussfassung über die Änderung der Wegeecke " Ander Fröschpforte" Garten Josef Jung.

Die spitzwinkliche \Yegeeinführnng " Vor der Frost pfort " am Garten des Herrn Josef Jung soll abgerundet wei! Josef Jung hat sich bereit erklärt, das erforderliche Geläi unentgeltlich an die Stadt abzugeben. Als Gegenleitung soll ^ Stadtverwaltung den durch die Abrundung der Ecke erforderli'

Gartenzaun mit zwei Betmnpfosten an seinem Grundstück herst . * Die Kosten hierfür und für die Befestigung des Weges betrag

^ schätzungsweise 300- D.M. ^

Einstimmig gibt der Stadtrat seine Genehmigung.

Punkt 5

Anschluss weiterer Gefolgschaftsmitglieder der Stadtverwaltung an die Zusatzversorgungskasse in YYiesbaden.

Anzuschliessen sind die Angestellten:

Felix Leicher, Alfred Marz u.Heinrich Becker. Einstimmig gibt der Stadtrat seine Zustimmung.

Punkt 6

Verschiedenes.

Erlass der Strassenbaukosten( Anliegerkosten) für die Heimatvertriebenen Wohnhäuser der Mittelrheinischen Heimstätte in Koblenz in der Siedlung Sonaerwiese,

Herderstrasse 1- 8 .

V^r Beginn der Bauarbeiten im Sommer 1950 war;

.- ' dem Stadtrat von der Verwaltung vorgeschlagen, zur Verbilliguni

. des Gesamtprojektes und damit auch der Wohnungsmieten, die Mi*

rheinisch^ Heimstätte in Koblenz für die in der Herderstrasse! 1-8 für Heimatvertriebene errichteten Wohnhäuser, von den A liegerkosten freizustellen. Der Stadtrat war damals im Jnterey!*

der.