Punkt 5-
Beschlussfassung über die Verteilung der Weihnachtsbeihil= fen an die Bedürftigen in der Stadt Montabaur.
Für die V^eihnachtsbeihilfen stehen im Haus = haltsplan der Stadt Montabaur ^ 600- D.M. zur Verfügung.
Jn 1951 wurden an Beihilfen bewilligt und gezahlt:
Alleinstehende 2o-D.M.
Ehepaar 3o-D.M.
Kinderzuschlag je zuschihagsberechtigte s Kind 5-D.M.
Die Verwaltung schlägt vor, in 1952 folgende Sätze zu bewilligen:
Alleinstehende 25,- D.M.
Ehepaar * 35,- D.M.
Kinderzuschlag je zuschlagsbe = rechtigtes Kind 8,- D.M.
Hierzu wird bemerkt, dass die Stadt auch an den Winter=
beihilfen , die der Kreis zahlt, finanziell beteiligt ist.
Einstimmig stimmt der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung zu.
Punkt 6.
Genehmigung eines Srunstücksankaufes.
Bürgermeister Kraulich gibt bekannt, dass mit Einverständ= nis der Beigeordneten am 31.10.1952 von der Witwe Scherer, Montabaur ein Grundstück,belegen in der Gemarkung Montabaur, Flur 31 Parzelle 5.o42,Größe 25 ar u.14 am, gekauft wurde. Bs handelt sich um ein Baugrundstüc^t an der Colletstrasse. DerKauf musste ausserordentlich beschleunigt werden, da die Grundstückseigen = tiimerin das Grundstück kurzfristig abstoßen musste. Als Preis wurden je Rute gezahlt = 5o- D.M. = Gesamtpreis 5028-D.M.Deckung erfolgt zu ungefähr 70 % aus Rücklagemittel und 3o % aus Mitteln des ordentlichen Haushalts. Der Stadtrat wird gebeten nachträg = lieh seine Zustimmig zu dem Ankauf des Grundstücks zu geben.
Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:
Zu dem am 31.10.1952 erfolgten Ankauf des Grundstücks Ge = markung Montabaur, Flur 31. Parzelle 5 042,25,14 ar gross, zum* Preise von insgesamt 5 028-D.M. zuzügliche Nebenkosten, erteilt der Stadtrat nachträglich die Genehmigung.
Punkt 7
Aufnahme von Darlehen für den Hospitalfonds.
Dem Hospitalfonßs ist vom Lastenausgleichsamt Rheinland-Pfalz ein Darlehan in Höhe von 2 000-D.M. für Zwecke des Altersheims angeboten worden. Das Darlehen ist zinslos und mit 2 % jährlich zu tilgen. Für die Aufnahme des Darlehen liegt ein dringendes Bedürfnis vor. Es hat sich als dringend notwendig erwiesen, eine Waschmaschine anzusc^affen .Kostenbetrag 2 800- D.M.
Die Verwaltung schlägt^^^en fehlenden Betrag = 800-D.M. aus städtischen Mittel in der Form eines zinslosen Zwischenkredits , rückzahlbar in 1953, dem Hospitalfonds zu gewähren. Deckung des Zwischenkredits aus Mehreinnahmen des Ordentlichen Haushalts 1952
* Einstimmig beschliesst der S-^adtrat wie folgt:
1) Der Aufnahme eines zinslosen Darlehens in Höhe von 2000-D.M. bei 2 % jährlicher Tilgung für den Hospitalfonds aus Mitteln des Ausgleichfonds wird zugest&mmt.
2) Für das Allersheim soll mit diesem Geld eine Waschma=
schine

