Akte 
Konstituierende Sitzung 27. November 1952
Entstehung
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Punkt 5-

Beschlussfassung über die Verteilung der Weihnachtsbeihil= fen an die Bedürftigen in der Stadt Montabaur.

Für die V^eihnachtsbeihilfen stehen im Haus = haltsplan der Stadt Montabaur ^ 600- D.M. zur Verfügung.

Jn 1951 wurden an Beihilfen bewilligt und gezahlt:

Alleinstehende 2o-D.M.

Ehepaar 3o-D.M.

Kinderzuschlag je zuschihagsberechtigte s Kind 5-D.M.

Die Verwaltung schlägt vor, in 1952 folgende Sätze zu bewilligen:

Alleinstehende 25,- D.M.

Ehepaar * 35,- D.M.

Kinderzuschlag je zuschlagsbe = rechtigtes Kind 8,- D.M.

Hierzu wird bemerkt, dass die Stadt auch an den Winter=

beihilfen , die der Kreis zahlt, finanziell beteiligt ist.

Einstimmig stimmt der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung zu.

Punkt 6.

Genehmigung eines Srunstücksankaufes.

Bürgermeister Kraulich gibt bekannt, dass mit Einverständ= nis der Beigeordneten am 31.10.1952 von der Witwe Scherer, Monta­baur ein Grundstück,belegen in der Gemarkung Montabaur, Flur 31 Parzelle 5.o42,Größe 25 ar u.14 am, gekauft wurde. Bs handelt sich um ein Baugrundstüc^t an der Colletstrasse. DerKauf musste ausserordentlich beschleunigt werden, da die Grundstückseigen = tiimerin das Grundstück kurzfristig abstoßen musste. Als Preis wurden je Rute gezahlt = 5o- D.M. = Gesamtpreis 5028-D.M.Deckung erfolgt zu ungefähr 70 % aus Rücklagemittel und 3o % aus Mitteln des ordentlichen Haushalts. Der Stadtrat wird gebeten nachträg = lieh seine Zustimmig zu dem Ankauf des Grundstücks zu geben.

Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:

Zu dem am 31.10.1952 erfolgten Ankauf des Grundstücks Ge = markung Montabaur, Flur 31. Parzelle 5 042,25,14 ar gross, zum* Preise von insgesamt 5 028-D.M. zuzügliche Nebenkosten, erteilt der Stadtrat nachträglich die Genehmigung.

Punkt 7

Aufnahme von Darlehen für den Hospitalfonds.

Dem Hospitalfonßs ist vom Lastenausgleichsamt Rheinland-Pfalz ein Darlehan in Höhe von 2 000-D.M. für Zwecke des Altersheims angeboten worden. Das Darlehen ist zinslos und mit 2 % jährlich zu tilgen. Für die Aufnahme des Darlehen liegt ein dringendes Bedürfnis vor. Es hat sich als dringend notwendig erwiesen, eine Waschmaschine anzusc^affen .Kostenbetrag 2 800- D.M.

Die Verwaltung schlägt^^^en fehlenden Betrag = 800-D.M. aus städtischen Mittel in der Form eines zinslosen Zwischenkredits , rückzahlbar in 1953, dem Hospitalfonds zu gewähren. Deckung des Zwischenkredits aus Mehreinnahmen des Ordentlichen Haushalts 1952

* Einstimmig beschliesst der S-^adtrat wie folgt:

1) Der Aufnahme eines zinslosen Darlehens in Höhe von 2000-D.M. bei 2 % jährlicher Tilgung für den Hospitalfonds aus Mitteln des Ausgleichfonds wird zugest&mmt.

2) Für das Allersheim soll mit diesem Geld eine Waschma=

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