Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt Bürgermeister Kraulich fest, daß zur heutigen konstituierenden Sitzung form- und fristgerecht eingeladen wurde. Die Namen der durch die Wahl am' 9.
November 1952 gewählten Mitglieder des Stadtrates wurden gemäß j
§ 40 des Gemeindewahlgesetzes vom 27. 9* 1948 am 10. 11. 1952 durch Aushang und durch die Presse veröffentlicht. Die Einspruchsfrist ist gewahrt, Einsprüche sind nicht erfolgt und ist die Wahl daher rechtskräftig geworden.
Es folgt Punkt 1:
Verpflichtung der neugewählten Stadtratsmit^lieder gemäß § 23 Absatz 2 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz.
Bürgermeister Kraulich verliest vorerst die Namen der am 9.
November 1952 gewählten 19 Stadträte. Anschließend verpflichtet er durch Handschlag die Mitglieder, die dem alten Stadtrat nicht angehörten, Bäckermeister Heinrich Michel, Kaufmann Josef Weimer, Reg,-Angestellter Gerhard M ahn, Angestellter Julius Decker, Bauingenieur Ernst Burg, Landrentmeister Karl Germann, Behördenangestellter Emil Görg und Kaufmann Wilhelm Orth. j
Punkt 2 c
Wahl von 2 Schriftführern und ihrer Stellvertreter gemäß § 35 der Gemeindeordnung.
Die Wahl fällt auf:
CDU Karl Hartert,
Stellvertreter: Ernst August Burg,
FDP Otto Kuntermann und
Stellvertreter: SPD Emil Görg.
Punkt 3
Wahl der Beigeordneten gemäß § 42 der Gemeindeordnung und der . Ortssatzung vom 11. Januar 1949,
Bürgermeister Kraulich übernahm die Leitung des Wahlaktes und den Vorsitz im Wahlausschuß. Als Beisitzer wurden in den Wahlausschuß gewählt:
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Micnel Heinrich CDU
Mahn Gerhard CDU
Scheidt Ge^rg SPD .g;
Orth Wilhelm FDP 'A
Auf einem Nebentisch waren zwei Wahlverschläge ausgestellt, um ^ eine geheime Wahl zu garantieren. Weiße Stimmzettel und Wahl- .
Umschläge waren bereit gestellt. t
Für den I. Beigeordneten wird von der CDU vorgeschlagen: Oberschullehrer Josef 1 e h 1.
Weitere Vorschläge werden nicht eingebracht. I
Die Wahl ergibt 19 Stimmen für Josef Fehl.
Oberschullehrer Josef Fehl ist somit einstimmig zum I. Beigeordneten der otadt Montabaur gewählt.
Auf die Befragung, ob er die Wahl annehme, erklärt Herr Fehl,.
'ich nehme die 'Wahl an und danke für das mir entge^engebrachue ''Vertrauen."
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