Akte 
Dringlichkeitssitzung 17. Juni 1952
Entstehung
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-Bericht über Juni 1 9 5 2.

9. 4.

1953

Dringlichkeitssitzung

Stadtrates

vom

Kraulich

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister die Beigeordneten: , 3? e h 1, Jntra und Hannappel, die Stadträte : Morschheuser, nartert, Kothbrust, Scheidt,Frau

Hirsch, Frl. Seepe, Kuntermann, Altenhofen, Jntra norbert, Schneckenburger,

Entschuldigt fehlten die Stadträte: Eberz Alois, Rossbach u.Kaiser Unentschuldigt fehlten die Stadträte: Leisenheimer, Eberz Mathias-,

Frank und Schmidt.

Um 18 j_o Uhr eröffnet Bürgermeister Kraulich die Sitzung.

Wegen der Dringlichkeit des einzigen Punktes der Tagesordnung, Kauf eines Grundstückes, konnte die Einladungsfrist nicht eingehalten wer= den. Einstimmig erkannt der Stadtrat die Dringlichkeit an und gibt er sein Einverständnis zur Beschlussfassung über den angesetzt runkt der Tagesordnung:

Erwerb eines Grundstückes.

Herr Bürgermeister gibt bekannt, dass "wieder die Möglichkeit vor= handen ist,in Montabaur ein Wohnhaus für Altbesatzungsverdrängte zu er= richten. Aus mittein des'Bundes werden für diesen Zweck 30 000- D.M. zur Verfügung gestellt . Der Gemeindevorstand unter Hinzuziehung des Stadtrates, Herrn Frank, ist einstimmig für die Erstellung des Laues, vorgesehen ist, die Egdchtung des Hauses auf das Eckgrundstück nnter= halb des Hauses H e n k e s am Fürstenweg. Eigentümerin des Grund = Stückes ist die Frau Josef Burg Ww. wohnhaft in Montabaur, Wallstrasse Frau Burg ist bereit , der Stadt den erforderlichen Bauplatz, Größe 36,60 Ruten zum Preise von je Rute 75-D.M. = Gesamtpreis 2745- D.M. zu verkaufen. Bedingung ist hierbei, dass ihr Sohn, Baunnternehmer,Bau= ingenieur Ernst Burg die naurer-und Verputzarbeiten an dem ^eubau über= tragen erhält. Ernst nurg ist bereit, die Preise anzusetzen, die z.Zt. von der Miitelrheinischen Heimstätte in der Sommerwiese gezahlt werden,

Der S-^adt montabaur selbst steht z.Zt. kein geeigneter Bauplatz zur Verfügung. Wohl könnte das Haus in der Sommerwiese- Herderstraße- noch erstellt werden, dortggfehen jedoch nur Bauten , die von der Mittel- Rheinischen neimstätteystellt sind bezw. noch erstellt werden. Das Wohnhaus für Altbesatzungsverdrängte soll von der Stadt Montabaur ii 17.

eigener Regie errichtet werden.Hierdurch ist die Stadt auch in der 195

über dieWo&mungen später selbst zur verfügen. **

Der Finanzierungsplan des Neubaues ist folgender: 23.

Errichtet wird ein 5- Familienwohnhaus. Die Gesamtkosten- Erwerbi952 des Baugrundstückes ,Überschreibungs-und Vermessungskosten,Anliegerkos= ten, Baukosten des Hauses, Planierung und Einfriedigung- belaufen sich auf 90 300- D.M. Dieser betrag wird wie folgt aufgebracht:

Mittel des Bundes,

I.Hypothek der Kreissparkasse Montag

24. 9h 1953

LI.12, L953

22 . 1

1954

inü.'

ge,

000- D.M. 000- D.M.

4. 2- 19554

30 300- D.M.

Herr Bürgermeister Kraulich zierungsplanes Herrn Stadtrentmeister Erläuterungen sind jährlich an Zinsen

zahlen

An

350-

Eigenmittel.

erteilt zur Erläuterung des Finan = Gilles das Wort, hach diesen usw. aufzubringen 5 550- D.M.

Tilgung sind

Die voraussichtliche beläuft sich auf

Bei evtl. Senkung der Zinsen für die Bundes- und Eigenmittel, sowie der Abschreibungs-und Ver= waltungkosten um zusammen 2790- D.M.

3t

1955

18. 9.

1952

,4.

jährliche Mieteinnahme

2 760- D.M.

23.10vT 1952

27.11h 1952

decken sich die Einnahmen mit den Ausgaben

DieFinanzierung der Eigenmittel soll wie folgt erfolgen,

22 ,

Rücklagen

1953

18.12.

1952