Akte 
Sitzung 24. April 1952
Entstehung
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dingung ist zu stellen, Errichtung der Eauten innerhalb 2 Jahren.

Durch letztere Bedingung soll verhütet werden, dass Bauplätze unbeoaut liegen bleiben;

Punkt 3

Erwerb und Abgabe eines Grundstückes bezw. eines städischen Weges an der Koblenzerstrasse

Bürgermeister 'Kraulich bericntet hierzu wie folgt:

Auf Flur 27 A Parzelle 'Er. 48 befindet sich das Besitztum

des Heinrich Boymann in mon^IFäur. Die anschliessende Par= zelle A.r. 462o, Eigentum der ^ Domänenverwaltung, will die Domänenverwaltung an Boymann verkaufen. Zwischen der Parzelle 462o u^d dem Eigentum-des Boymann( Parzelle 4619 ) liegt ein städischer Weg,Parzelle 58 93y Dieser Weg müsste eingezogen und ebenfalls an BOymgnn verkauft werden. Herr Boymgnn erk"* sich bereit, oberhalb des von der Domänenverwaltung zu erw<-js benden Grundstückes.einen neuen Weg anzulegen. Die Anlegung dieses Weges wäre jedoch nach den bestehenden Geländever = hältnissen sehr schwierig. Der Landrat, dem der Antrag des Boy# mann auf Erwerb der Parzelle 462o Vorgelegen hat, hält es für richtiger, dem Boymann das Domänengrundstück nur bis zur Grenzt seines' Besitztums zu verkaufen. Den Rest soll die Stadt M'on=T tabaur erwerben.verwendbar wäre dieser Platz später als Bau= platz.

nerr Bürgermeister schlägt vor,folgenden Beschluss zu Q fassen:

Der Weg bis zur Grenze des Boymannschen Grundstückes wird eingezogen und an noymann verkauft. Das weitere Wege = stück bis zum Wassergraben bleibt bestehen. Der Teil des Do= mänengrundstückes von der Grehze Boymann bis zum Wassergrabe! erwirbt die Stadt Montabaur, noymann muss durch grundbuchai liehe Eintragung der Stadt Montabaur das Recht einräumen,die vorgesehene Ringwasserleitung durch sein Grundstück zu legen, Weiter muss er sich verpflichten, die Mehrkosten für die uh leitung , die durch die Verlängerung gegenüber dem bisher. Plan entstehen, zu tragen.

Einstimmig stimmt der .Stadtrat dem durch den Hern Bürgermeister vorgeschlagenen Beschluss zu.

Punkt 4

Grundstücksaogabe an die Mittelrheinische Heimstätte.

Die Mittelrheinische Heimstätte hat den Antrag auf Zu = Weisung von Baugrundstücken in der Sommerwiese für das nau= jahr 1952 gestellt. Das an der neu hergestellten Strasse li gende Gelände wurde inzwischen vollständig in Bauplätze auf geteilt und vermessen. Es sind noch 4 Bauplätze vorhanden.

Einstimmig ist der Stadtrat mit der Zuweisung die sei ' Bauplätze an die Mittelrheinische Heimstätte und zwar untei den gleichen Bedingungen wie im Vorjahre , einverstanden. ^

Punkt 5

Wiedererrichtung des Kehrein-Denkmals.

Bürgermeister Kraulich berichtet über die geplante Wieder- 3 g errichtung des Denknals . Er schlägt vor, die Büste durch

gj das Frl. Franziska Gerharz in Ransbach in Keramik fertigen

zu lassen. Kostenbetrag 400 bis 500- D.M. Die katholische Pfarrgeme.inde in neidesheim, die im Besitz e einer Büste voi Kehrein ist, hat diese der Stadt Montabaur als modell leih? weise überlassen. Die Büste in Bronze fertigen zu lassen,i

aus finanziellen Gründen nicht durchführbar.