Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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und unbemittelte Familien zu bauen. Der Antrag wird genehmigt. In den außerordentlichen Haushaltsplan sollen 50.000,- RM zu diesem Zweck eingesetzt werden. Der Magistrat wird gebeten, Zuschüsse und Darlehen hierfür zu erwirken.

Zu Titel VI wird von der Pensionierung des Försters Weppler zum 1. Juli 1926 Kenntnis ge-nommen. Die Kosten für die Vertretung bis zur Neubesetzung der Stelle werden bewilligt.

Zu Titel VII wird 1 % des Gebäudesteuernutzungswertes als Müllabfuhrgebühr erhoben.

Zu Titel VIII erklärt die Stadtverordneten-Versammlung sich damit einverstanden, daß das Eigentumsrecht vom Friedhof einzig auf die Stadtgemeinde Montabaur übertragen wird.

Zu. Titel X werden 100% Zuschlag zur Grundvermögenssteuer und 180 % Zuschlag zur Gewerbesteuer nach Ertrag und Kapital genehmigt.

Zu Titel XIII sollen bei Fertigstellung der Umbauarbeiten des Elektrizitätswerks die Interessen der Steit insofern gewahrt werden, dass zunächst nur die eigenen Stromquellen zu verwenden sind. Die Verträge mit Qirmbach und Löb sind zu kündigen.

Zu Titel XV soll versucht werden, von der Oberförsterei Holz zur Einfriedigung des Tiergartens zu erhalten.

Herr Stadtv. Hisgen beantragt, 2 Wagen Rheinsand zur Herrichtung des Spielplatzes auf dem Amtmannsgarten zu beschaffen.

Der ordentliche Haushaltsplan schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 571.000 RM ab, der außerordentliche Haushaltsplan mit 529.000 RM die Gesamteinnahmen und Ausgaben betragen daher 1.100.000 RM

Der Haushaltsplan wird hier nach genehmigt.

2) Bewilligung einer außerordentlichen Vergütung als Abfindungssumme für den am 31. 3. 1926 ausscheidenden Verwaltungsgehilfen Schenkelberg.
100,- RM werden nach Vorschlag des