Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
Einzelbild herunterladen
405

A Öffentliche Sitzung

1) Neuvergebung der Bullenhaltung:
Die Vergebung an den Landwirt Herrn Norbert Roßbach von hier zum Preise von 800,- RM jährlich auf die Dauer von 3 Jahren und jähriger Kündigung wird genehmigt.
Das Deckgeld beträgt 2,- RM.

2) Einführung des durchgehenden Fernsprechdienstes.
Mit Rücksicht darauf, daß sich nur 1/3 der Teilnehmer gemeldet hat sowie wegen der schlechten Wirtschaftslage vorläufig abgelehnt.

3) Nähere Heranziehung des Stadtwaldes an die Stadt.
Abgelehnt.

4) Antrag der Sozialdemokratischen Partei betr. Benutzung der städtischen Kreissäge.
Die Kreissäge soll von Fall zu Fall als fahrbare Säge benutzt werden.

5) Antrag der Sozialdemokratischen Partei:
Die Stadtverordneten-Versammlung möge beschließen: Nach Freiwerden der Bürgermeisterstelle erfolgt in Zukunft die Besoldung aus Gruppe IX, nicht mehr aus Gruppe XI. Die Bürgermeisterstelle soll nach Gruppe IX ausgeschrieben werden.

6) Amtsniederlegung des Herrn Bürgermeisters Mönig und Beurlaubung bis zum 31. Januar 1926.
Kenntnis genommen.

Es soll noch festgestellt werden, ob Herr Bürgermeister Mönig für den Monat Januar 1926 von der Stadt Winterberg Gehalt bezieht, zutreffendenfalls hat er die für zuviel erhaltenen Bezüge für die Zeit vom 15. bis 31.1.26, während der er zur Aufnahme seiner Tätigkeit in Winterberg beurlaubt ist, zurückzugeben.

7) Vorbereitungen für die Bürgermeisterwahl.
Die Ausschreibung soll nur in den beiden hiesigen Blättern erfolgen. Es kommen nur