Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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Stadtverordnetensitzung vom 16. Dezember 1921

Anwesend waren:
Herr Bürgermeisterstellvertreter Reg.- Ref. Mock,
die Herren Beigeordneten Bahl und Gaul,
die Herren Magistratsschöffen Flügel, Germann, Dr. Wentrup
und Philippi,
der Herr Stadtverordnetenvorsteher Dr. Teves,
die Herren Stadtverordneten Burg, Eisel, Eberz,
Gehling, Ickenroth, Intra, Lenaif, Lenz, Hr. Marx,
Müller, Roßbach, Stern, Weyer und Wilhelmy.
Es fehlten Herr Stadtverordneter Dr. Froning, sowie
Frau Stadtverordnete Windeck.
Herr Stadtverordnetenvorsteher eröffnet und leitet
die Sitzung.
Zunächst kommt das Protokoll der
beiden vorhergegangenen Sitzungen zur Verlesung
und unterschriftlichen Vollziehung.

Vor Eintritt in die Tagesordnung erstattet der
Herr Stadtverordnetenvorsteher Bericht über
die beim Herrn Minister für Kunst, Wissenschaft und
Volksbildung in Berlin stattgefundene persönliche
Aussprache über das hiesige Gymnasium, an welcher
außer ihm noch der Herr Landrat Bertuch und
das Kreisausschußmitglied Herr Lehrer Witzel
teilnahmen.
An eine Verstaatlichung des Gymnasiums
sei vorerst nicht zu denken. Das Ministerium
sei zurzeit mit der Verstaatlichung der höheren
Mädchenschulen, soweit diese von den beteiligten Städten
nicht mehr gehalten werden können, beschäftigt.
Erst nach etwa 3 Jahren könnte der Verstaatlichung
nähergetreten werden. Bis dahin kommt es für
unser Gymnasium darauf an, dasselbe durch rechtliche
Staatszuschüsse und Kreiszuschüsse zu erhalten.