Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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daß dasselbe unter allen Umständen erhalten bleiben müsse.
Ein Zuschuss wurde noch nicht bewilligt; es soll erst abge-
wartet werden, was der Staat gibt. Wegen Erlangung
eines hohen Staatszuschusses wird der Herr Landrat eine
persönliche Aussprache bei dem zuständigen Herrn
Minister herbeiführen, von der je ein Vertreter des Magistrats
und der Stadtverordneten-Versammlung teilnehmen soll
die Versammlung wählt hierzu den Herrn Stadtverordneten-
Vorsteher. Der Magistrat wird seinen Vertreter in der
nächsten Sitzung bestimmen.

b.) Das Defizit der Selekta des vorigen Rechnungsjahres
beträgt 4.498,86 Mark. Außerdem soll der §6 des mit
der Klosterverwaltung in Dernbach abgeschlossenen
Vertrages abgeändert werden. Ferner ist das
Schulgeld am 1. Okt. 1921 für die hiesigen Schülerinnen
auf 400 Mark, und für auswärtige Schülerinnen
auf 460 Mark jährlich erhöht worden. Die
Versammlung gibt zu der Tragung des Fehlbetrages
sowie zu der Erhöhung des Schulgeldes ihre
Zustimmung. Hinsichtlich der Linderung des Vertrages
wird die Sache jedoch vorerst an die Finanzkommission
verwiesen.

c) Auf Antrag des Brüderhauses wird das Pflegegeld
für die im genannten Hause untergebrachten Ortsarmen
vom 1. Okt. d. J. ab auf 10 Mark täglich erhöht.

d) Die Versammlung nimmt Kenntnis von der Ein-
ladung zur Teilnahme an der Einweihung des Ehren-
Friedhofs am Sonntag, den 6. November 1921.

e) Die Versammlung nimmt ferner Kenntnis von
dem Kostenanschlag über den Umbau des Spritzenhauses
zu einer Amtstelle für die Unterbringung des
Postamtes. Wegen Tragung der Kosten wurde mit der