104
Stadtverordneten- Sitzung vom 9. Juni 1920
Anwesend waren Herr Beigeordneter Gaul, die Herrn Magistratsschöffen Germann und Philippi, die Herren Stadtverordneten Burg, Eisel, Eberz, Dr. Froning, Gehling, Ickenroth, Intra, Lenaif, Lenz, Müller, Roßbach, Stern, Dr. Teves, Weyer und Wilhelmy.
Entschuldigt fehlte Herr Stadtverordneter Dr. Marx und Frau Stadtverordnete Windeck.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den
Stadtverordneten-Vorsteher Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Teves wurde das Protokoll der vorhergegangenen Sitzung verlesen und unterschriftlich vollzogen.
Hierauf gelangte die angesetzte Tagesordnung zur Beratung und Beschlussfassung.
I. Vereidigung des II. Beigeordneten
Durch Behinderung des I. Beigeordneten an der Teilnahme an der Sitzung wurde dieser Punkt bis zur nächsten Sitzung vertagt.
II. Finanzamt
Das Haus des Herrn Gastwirts Josef Michels in Montabaur ist zum Preise von 220.000,- Mark an das Reich übergegangen und wird als Büroräume für das hier errichtete Finanzamt benutzt. Da die Verzinsung des Hauses sehr hoch ist und das Finanzamt das ganze Haus nicht benötigt, ist vor dem Kauf zwischen dem Landesfinanzamt und dem Montabaurer Magistrat vereinbart worden, daß die Stadt die untere
Entschuldigt fehlte Herr Stadtverordneter Dr. Marx und Frau Stadtverordnete Windeck.
Nach Eröffnung der Sitzung durch den
Stadtverordneten-Vorsteher Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Teves wurde das Protokoll der vorhergegangenen Sitzung verlesen und unterschriftlich vollzogen.
Hierauf gelangte die angesetzte Tagesordnung zur Beratung und Beschlussfassung.
I. Vereidigung des II. Beigeordneten
Durch Behinderung des I. Beigeordneten an der Teilnahme an der Sitzung wurde dieser Punkt bis zur nächsten Sitzung vertagt.
II. Finanzamt
Das Haus des Herrn Gastwirts Josef Michels in Montabaur ist zum Preise von 220.000,- Mark an das Reich übergegangen und wird als Büroräume für das hier errichtete Finanzamt benutzt. Da die Verzinsung des Hauses sehr hoch ist und das Finanzamt das ganze Haus nicht benötigt, ist vor dem Kauf zwischen dem Landesfinanzamt und dem Montabaurer Magistrat vereinbart worden, daß die Stadt die untere

