Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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einjährl. 150,- Mark auf jährl. 300,- M. erhöht.

VII. Beitrag zur Amtlichen Fürsorge für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene
Nach einem Schreiben der hiesigen Amtlichen Fürsorgestelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene reichen die vorhandenen Mittel nicht mehr, um allen Anforderungen
der Fürsorge gerecht zu werden. Die sogenannte Ludendorfspende sowie der Erlös der s. Zt. stattgefundenen Sammlung sind fast aufgebraucht. Die Fürsorgestelle ist daher an Gemeinden zur Zahlung einer einmaligen Beihilfe herangetreten, und fordert pro Kopf der
Einwohner 1,- M. Die Stadtverordneten-Versammlung bewilligt daher zu diesem Zweck einstimmig eine einmalige Beihilfe von 4.300,- Mark.

VIII. Mitteilungen
a) Die Versammlung beschließt der Buchhalterin Elli Weinand entsprechend dem Vorschlag der Beleuchtungskommission eine weitere Teuerungszulage von monatlich 20,- M. ab 1.4.1920 zu bewilligen.

b) Auf Antrag der Lehrlinge des Elektr.Werkes wird deren Vergütung entsprechend dem
Vorschlag der Beleuchtungskommission ab 1.4.1920 wie folgt festgesetzt:
Im ersten Lehrlingsjahre wie bisher mtl. 20,- M.,
im 2. Jahre mtl. 40.- M.,
im 3. Jahre mtl. 60.- M.

c) Der Antrag des Maschinisten Müller des Elektr. Werkes auf Gehaltserhöhung wird mit Rücksicht darauf, daß dieser seit seinem Ein-