Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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das Stadtparlament bei seinen Arbeiten beobachten. Wo ist bei diesen Herren der soziale Sinn und das soziale Verständnis für die jetzige Zeit? Die suchen wir vergebens. Gedenken wir doch der Gehaltsaufbesserung der städtischen Arbeiter, Angestellten und Beamten. Einzig
und allein sozialdemokratischen Vertretern im Magistrat wie im Stadtparlament verdanken jene die Aufbesserung, im günstigsten Falle wäre sonst ein Flickwerk zustandegekommen. In seiner Eigenschaft als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung weist Herr Dr. Teves die gegen die nicht sozialdemokratischen Mitglieder der Versammlung in dem Artikel erhobenen Vorwürfe mit aller Entschiedenheit als unwahr zurück und stellt unter dem Beifall der Versammlung fest, daß die städtische Beamtenschaft und die städtischen Angestellten die Erfüllung ihrer Wünsche der gesamten Körperschaft zu verdanken haben und weist darauf hin, daß die Beschlüsse über die Gehaltsaufbesserung und die Erhöhung der Angestelltenbesoldung sowie auch die Erhöhung der Arbeiterlöhne in einstimmigen Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung zu verdanken sind und daß die sozialdemokratischen Vertreter in keiner Weise es für sich in Anspruch nehmen dürfen, der Beamtenschaft, den Angestellten und den Arbeitern geholfen zu haben. Er weist darauf hin, daß alle Redner in der Versammlung der Stadtverordneten die Notlage der Beamten- und Angestelltenschaft anerkannt und gern den Wünschen derselben entsprochen haben. Es heißt
die Tatsache auf den Kopf stellen, wenn der Artikelschreiber behauptet der Volksstimme den nicht sozialdemokratischen Mitgliedern der Stadtv. Versammlung, also der überwiegenden Mehrzahl der Startverordneten das soziale Empfinden abspricht und hebt noch besonders hervor, daß der von dem Ausschuß der Beamten und Angestellten, sowohl der Stadt-