Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1919-1928
Entstehung
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der der Stadt nach Mitteilung des Magistrats ein Ultimatum gestellt hat in welchem er mit sofortiger Einstellung der Stromlieferung droht, falls ihm nicht die rückständigen Rechnungen bis abends 6 Uhr mit dem erhöhten Preis von 60 Pf. bezahlt würden. Dieses Verhalten des Herrn Quirmbach ist nach Ansicht der Versammlung um so mehr zu verurteilen, als dieser in einer öffentlichen Bürgerversammlung am 25.8.1919 vor ca. 200 Personen bestimmt erklärt hat, wenn die Stadt Montabaur ihm entgegenkomme und ihm 40 Pf pro Kilowattstunde zahle, dann werde ihn die Stadt von der guten Seite kennen lernen und er wolle als dann seine ganze Wasserkraft dem Städtischen Elektrizitätswerk zur Verfügung stellen.
Die Versammlung stellt fest, daß der Preis um 40 Pf. umso mehr allen billigen Anforderungen entspricht, als Herr Quirmbach in der Hauptsache den Strom durch seine Wasserkarft erzeugt, und er deshalb auch unter Berücksichtigung der derzeitigen Teuerung noch ein sehr gutes Geschäft macht.
Das Verhalten des Herrn Quirmbach erscheint umso unverständlicher, als ihm in ganz unverhältnismäßig kurzer Zeit der Strompreis von 10 Pf. auf 40 Pf. zur Kilowattstunde erhöht worden ist. Von Seiten eines Magistratsmitgliedes wurde angeregt, eine Enteignung des Quirmbach´schen Werkes in die Wege zu leiten, falls dieser es versuchen sollte, auch fernerhin der Stadt solche Schwierigkeiten zu machen.
b.) Erhöhung des Strompreises
In Anbetracht der fortwährenden Steigerung aller Materialienpreise insbeson-