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VII. Änderung der Lustbarkeitssteuerordnung
Der Magistrat beantragt die Erhöhung
a. für Tanz auf 30 M.
b. Konzert, Theatervorstellung u. Musikvorträge auf 15 M.
c. Kunstreitervorstellung auf 15 M.
d. Schaustellungen mindestens 5 M.
e. Würfelbuden und Glücksspiele auf 10 M.
Die Versammlung genehmigt einstimmig die Erhöhung nach diesen Sätzen, für die Kirchweihtage jedoch sollen die bisherigen Sätze bestehen bleiben.
Der Magistrat wird beauftragt eine neue Ordnung aufzustellen.
VIII. Elektrizitätswerk
Herr Magistratsschöffe Dr. Wentrup und Herr Stadtverordneter Kreisbaumeister Gaul berichten über die mit der Direktion der Coblenzer Straßenbahngesellschaft (Überlandzentrale) bezüglich des evtl. Verkaufs des hiesigen städtischen Elektrizitätswerkes gepflogenen Verhandlungen.
Das Elektrizitätswerk ist für die heutige Belastung des Stromnetzes nicht eingerichtet, und hat hierdurch besonders noch durch die anläßlich der amerikanischen Besatzung stattgefundene weitere Belastung schwer gelitten, so daß größere Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden müssen, welche einen solchen Kostenaufwand erfordern. Auch die Accumulatoren Batterie, welche sich im Austande befindet, bedarf zur Instandhaltung großer Aufwendung. Hierzu kommt die Frage der Kohlenbeschaffung, welche z. Zt. derart schwierig, daß es nicht ausgeschlossen ist, daß das Werk die kommenden Wintermonate, wenn überhaupt, so doch nur in beschränktem Maße betrieben werden und Gefahr besteht, daß häufig Strom nicht geliefert werden kann.
Der Magistrat beantragt die Erhöhung
a. für Tanz auf 30 M.
b. Konzert, Theatervorstellung u. Musikvorträge auf 15 M.
c. Kunstreitervorstellung auf 15 M.
d. Schaustellungen mindestens 5 M.
e. Würfelbuden und Glücksspiele auf 10 M.
Die Versammlung genehmigt einstimmig die Erhöhung nach diesen Sätzen, für die Kirchweihtage jedoch sollen die bisherigen Sätze bestehen bleiben.
Der Magistrat wird beauftragt eine neue Ordnung aufzustellen.
VIII. Elektrizitätswerk
Herr Magistratsschöffe Dr. Wentrup und Herr Stadtverordneter Kreisbaumeister Gaul berichten über die mit der Direktion der Coblenzer Straßenbahngesellschaft (Überlandzentrale) bezüglich des evtl. Verkaufs des hiesigen städtischen Elektrizitätswerkes gepflogenen Verhandlungen.
Das Elektrizitätswerk ist für die heutige Belastung des Stromnetzes nicht eingerichtet, und hat hierdurch besonders noch durch die anläßlich der amerikanischen Besatzung stattgefundene weitere Belastung schwer gelitten, so daß größere Instandsetzungsarbeiten vorgenommen werden müssen, welche einen solchen Kostenaufwand erfordern. Auch die Accumulatoren Batterie, welche sich im Austande befindet, bedarf zur Instandhaltung großer Aufwendung. Hierzu kommt die Frage der Kohlenbeschaffung, welche z. Zt. derart schwierig, daß es nicht ausgeschlossen ist, daß das Werk die kommenden Wintermonate, wenn überhaupt, so doch nur in beschränktem Maße betrieben werden und Gefahr besteht, daß häufig Strom nicht geliefert werden kann.

