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Aussprache werden Anregungen laut über die Reduzierung der Wachmannschaften und Zahlung eines halben Tageslohnes an diejenigen Personen, welche einen Ausfall am Verdienst haben, im Allgemeinen aber wird die Wache in ihrem derzeitigen Bestande für notwendig erachtet und seitens des Obmanns Herrn vom Ende betont, daß die Ausfälle gewissenhaft geprüft werden. Eine Nachweisung über die ausgezahlten Kosten soll wöchentlich dem Magistrat vorgelegt werden.
Hierauf werden die Kosten des Sicherheitsschutzes und der Mitglieder des Arbeiter- und Bauernbeirats einstimmig genehmigt.
Bei einer nunmehr folgenden Besprechung über die Lebensmittel teilt Herr Bürgermeister Reis mit, daß der Arbeiter- und Bauernbeirat sein Geschäftszimmer auf dem Rathaus eingerichtet habe. Herr Bürgermeister erkennt die bisher geleistete Arbeit der Genannten an, macht aber darauf aufmerksam, daß nach den für Arbeiter- und Bauernrat erteilten allgemeinen Richtlinien dieselbe in erster Linie für die restliche Erfassung und Herbeischaffung von Lebensmitteln zu sorgen haben, damit unter allen Umständen eine Stockung in der Lebensmittelversorgung vermieden werde. Er warnt davor, alle auf dem Rathause lagernden Lebensmittel auf einmal oder in Kürze auszugeben, um zu vermeiden, daß wir in 3 bis 4 Wochen aller Lebensmittel gänzlich verlustig sind. Er betont ferner, daß es leichter sei, Lebensmittel zu verteilen, als zu beschaffen und nicht darauf hin, daß er seine Aufgabe während der Kriegsjahre
Hierauf werden die Kosten des Sicherheitsschutzes und der Mitglieder des Arbeiter- und Bauernbeirats einstimmig genehmigt.
Bei einer nunmehr folgenden Besprechung über die Lebensmittel teilt Herr Bürgermeister Reis mit, daß der Arbeiter- und Bauernbeirat sein Geschäftszimmer auf dem Rathaus eingerichtet habe. Herr Bürgermeister erkennt die bisher geleistete Arbeit der Genannten an, macht aber darauf aufmerksam, daß nach den für Arbeiter- und Bauernrat erteilten allgemeinen Richtlinien dieselbe in erster Linie für die restliche Erfassung und Herbeischaffung von Lebensmitteln zu sorgen haben, damit unter allen Umständen eine Stockung in der Lebensmittelversorgung vermieden werde. Er warnt davor, alle auf dem Rathause lagernden Lebensmittel auf einmal oder in Kürze auszugeben, um zu vermeiden, daß wir in 3 bis 4 Wochen aller Lebensmittel gänzlich verlustig sind. Er betont ferner, daß es leichter sei, Lebensmittel zu verteilen, als zu beschaffen und nicht darauf hin, daß er seine Aufgabe während der Kriegsjahre

