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Herr Bürgermeister Reis berichtet, daß die neue Umsatzsteuer der Stadt voraussichtlich eine Einnahme von 5.000 bis 6.000 M bringen wird und die Finanz-Komission dem Stadtrechner Hartenfels für die ihm übertragene Mehrarbeit 500 Mark (Fünfhundert Mark) pro Jahr bewilligt hat.
Die Versammlung erklärt auf Befürwortung des Herrn Magistratsschöffen Dr. Wentrup einstimmig ihre Zustimmung.
d. Antrag des Bürgermeisters Reis bezüglich Gehaltsregulierung
Auf das diesbezügliche Gesuch des Herrn Bürgermeisters hat die Finanz-Kommission eine außerordentliche jährliche Zulage von 1.200 Mark und zwar solange bewilligt, als der Stadt Teuerungszulage bezahlt, von einer Erhöhung der Alterszulage aber abgesehen.
Herr Magistratsschöffe Buse berichtet über die Vorgänge, bringt den Beschluß der Finanz-Kommission zur Kenntnis und beantragt die Genehmigung desselben.
Es sprachen zur Sache die Herren Dr. Wentrup, Fries, der Herr Vorsitzende, Herr Vollmar und Herr Philippi, welche dem Kommissionsbeschluß zustimmen, während Herr Fries gegen die Bewilligung von 1.200 M. spricht, mit der Begruündung, daß eine Zulage in solcher Höhe den Einnahmen gegenüber nicht verantwortet werden könne. Dem gegenüber stehen die vielerlei Arbeiten bezüglich der Lebensmittelversorgung, welche Herr Bürgermeister freiwillig ausführt.
Nach Aussage des Herrn Dr. Wentrup soll die Zulage von 1.200 M. gelten ab 1. April 1919, in den Etat eingesetzt werden, aber nicht pensionsfähig sein. Bei der hierauf folgenden Abstimmung wird dem Kommissionsbeschlusse entsprechend eine jährliche
Die Versammlung erklärt auf Befürwortung des Herrn Magistratsschöffen Dr. Wentrup einstimmig ihre Zustimmung.
d. Antrag des Bürgermeisters Reis bezüglich Gehaltsregulierung
Auf das diesbezügliche Gesuch des Herrn Bürgermeisters hat die Finanz-Kommission eine außerordentliche jährliche Zulage von 1.200 Mark und zwar solange bewilligt, als der Stadt Teuerungszulage bezahlt, von einer Erhöhung der Alterszulage aber abgesehen.
Herr Magistratsschöffe Buse berichtet über die Vorgänge, bringt den Beschluß der Finanz-Kommission zur Kenntnis und beantragt die Genehmigung desselben.
Es sprachen zur Sache die Herren Dr. Wentrup, Fries, der Herr Vorsitzende, Herr Vollmar und Herr Philippi, welche dem Kommissionsbeschluß zustimmen, während Herr Fries gegen die Bewilligung von 1.200 M. spricht, mit der Begruündung, daß eine Zulage in solcher Höhe den Einnahmen gegenüber nicht verantwortet werden könne. Dem gegenüber stehen die vielerlei Arbeiten bezüglich der Lebensmittelversorgung, welche Herr Bürgermeister freiwillig ausführt.
Nach Aussage des Herrn Dr. Wentrup soll die Zulage von 1.200 M. gelten ab 1. April 1919, in den Etat eingesetzt werden, aber nicht pensionsfähig sein. Bei der hierauf folgenden Abstimmung wird dem Kommissionsbeschlusse entsprechend eine jährliche

